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jedesmal gleich xoo gesetzt, die »Relativzahl« bedeutet die dann
für Hamburg sich ergebende Zahl. Wo Bremens Handel den
Durchschnitt des Gesamthandels nicht erreicht, ist dies durch
schrägen Druck der Relativzahlen kenntlich gemacht.
Zur Veranschaulichung ein Beispiel.
Bremens Gesamteinfuhrhandel im Jahre 1908 verhielt sich zu
Hamburgs Gesamteinfuhrhandel dem Werte nach wie 100:273
(d. h., Hamburgs Gesamteinfuhrhandel war im genannten Jahre
2 3 / 4 mal größer). Bremens Einfuhr von Dänemark verhielt sich
zu der Hamburgs wie 100:3063 (d. h., Hamburgs dänische Einfuhr
war etwa dreißigmal größer) — also ist Bremen an dem deutschen
Einfuhrhandel dänischer Waren verhältnismäßig wenig beteiligt.
Andererseits verhielt sich Bremens Einfuhr aus den Niederlanden
zu derjenigen Hamburgs wie 100:190 (d. h., Hamburgs nieder
ländische Einfuhr war nur etwa zwei Mal größer) — also ist
Bremen am Warenverkehr mit den Niederlanden verhältnis
mäßig stark beteiligt.
Demnach bieten die Verhältnisse, wie sie sich im Jahre 1908
darstellten, folgendes Bild;
I. Einfuhr.
1. Bremen überschreitet den Durchschnitt im Ver
kehr mit Nordamerika und Australasien; im einzelnen
mit den Vereinigten Staaten von Nordamerika, Japan,
Holland, Österreich-Ungarn.
2. Bremen unterschreitet den Durchschnitt im Ver
kehr mit Europa, Mittel- und Südamerika, Asien und
Afrika, im einzelnen mit England, Frankreich, Belgien,
Dänemark, Norwegen, Schweden, Rußland, Argentinien
und Uruguay, Brasilien, China, Britisch-Ostindien.
II. Ausfuhr.
1. Bremen überschreitet den Durchschnitt im Ver
kehr mit Europa, Nordamerika, Australasien, im einzelnen
mit Holland, Rußland, Österreich-Ungarn, Vereinigten
Staaten von Nordamerika, China, Japan.
2. Bremen unterschreitet den Durchschnitt im Ver
kehr mit Mittel- und Südamerika, Asien, Afrika, im
einzelnen mit England, Frankreich, Belgien, Dänemark,
Norwegen, Schweden, Argentinien und Uruguay, Bra
silien, Britisch-Ostindien.
Will man also Bremens Handel heben, so muß man darnach sti'eben
G*