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des Kurfürsten nicht stark ins Gewicht. Letztere betrugen mit
Einschluß der abgetragenen Kapitalien nur in dem Kriegsjahr 1813
weniger als eine halbe Million Gulden, im Durchschnitt jährlich
etwa 740 000 fl. Diese Summen gut und sicher anzulegen, war
für den Kurfürsten von Anfang an eine ernste Sorge. Natürlich
durften sie, abgesehen von den bereits erwähnten Ausnahmen, nur
in Staatspapieren angelegt werden. Und da war es naheliegend,
an die Geschäftsbeziehungen mit Dänemark wieder anzuknüpfen.
Diesem Staat hatte der Kurfürst durch Lawätz’ und Rothschilds Ver
mittlung innerhalb weniger Jahre sieben Kapitalien geliehen, und
schon damals scheint die Tendenz gewesen zu sein, die Hauptsumme
der Ersparnisse in Obligationen anzulegen. Zwar kannte die dänische
Regierung den Geldgeber jener Anleihen. Die Form derselben aber
war die der Inhaberpapiere, und das war auch in diesem Fall
Sicherheit genug. Ganz kurze Zeit nach der Flucht des Kurfürsten
mußte Lawätz neue Unterhandlungen in dieser Sache mit dem
dänischen Finanzkollegium anknüpfen. Der Kurfürst hatte eine
Anleihe von 300 000 bis 400 000 Rtlrn. in Aussicht genommen, und
diese Summe wird begreiflich, wenn man die große Masse geretteter
Kupons in Betracht zieht, die demnächst eingelöst werden sollten.
Der dänische Finanzminister wollte anfangs auf das Anerbieten
eingehen. Das Darlehen sollte zu denselben Bedingungen wie das
im Februar (soll heißen: Januar) desselben Jahres angenommen
werden, so daß in den ersten vierzehn Jahren nur die Zinsen und
dann in zwanzig aufeinander folgenden Jahren je ein Zwanzigstel
des Kapitals bezahlt werden sollte. Es wurde aber die besondere
Bedingung gestellt, daß man über mindestens 300 000 Rtlr. als die
geringste angebotene Summe bereits im Dezember 1806 oder im
Januar 1807 disponieren könne. Letztere Bedingung konnte der
Kurfürst nicht annehmen. Gerade im Dezember und Januar
schwebten die Verhandlungen mit Lagrange, die zu einer zweiten
Bestechung im Betrage von 700 000 Livres oder 364 000 fl führten.
Und als man später eine bestimmte Zusicherung verlangte, wie viel von
der vorgeschlagenen Summe wenigstens bis zum Ende des Jahres 1807
entrichtet werden solle, konnte der Kurfürst sich auch hierzu nicht
herbeilassen. Infolgedessen lehnte der dänische Finanzminister in
der zweiten Hälfte des Monats Januar die Anleihe endgültig ab.
Trotzdem bemühte sich der Kurfürst immer wieder von neuem
um Dänemark, da es ihm sehr darauf ankam, sein Geld sicher