Full text : Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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in  Fürth  nicht  vorhanden  (Mitteilung  des  Realschuldirektors  Dr.  Feilchenfeld
in  Fürth  auf  Grund  einer  Information  seitens  des  Rabbiners  Dr.  Neubürger ­
  daselbst).
7.  Gartenlaube  1865,  S.  584.
8.  Allg.  Deutsche  Biogr.  7,  S.  526;  43,  S.  65.  Denkw.  d.  Landgr.  Karl
v.  Hessen-Cassel  m.  Einl.  v.  K  Bernhard!,  1866,  S.  V.
9.  Marbg.:  Personalien,  Rothschild.  MStS  1711.
10.  Marbg.:  Wilhelm  I.  Exil,  Bündel  2  (OW  S  93).
11.  „So  kann  es  auch  Selbst  Ewr.  Hochfürstliche  Durchlaucht  nicht
unbekannt  seyn,  wie  thätig  und  billig  ich  mich  seit  vielen  Jahren  her  in
Lieferung  der  Medaillen  für  das  Hochfürstliche  Münz  Cabinet  bewiesen  habe“
(Marbg.:  Kriegsministerium  8173).
12.  L.  Geiger  im  Feuilleton  der  Frankfurter  Zeitung  vom  23.  Dez.  1903.
13.  Bei  der  älteren  Gruppe  der  Kataloge  lautet  der  Kopftitel:  „Verzeichniß ­
  von  raren  Thalern  nach  des  Herrn  von  Madai  vollständigem  Thaler-Cabinet
  numeriret  und  um  beygesetzte  Preise  zu  haben  bey  M.  A.  Rothschild.
Diese  sechs  sind  ohne  Erscheinungsjahr.  Die  jüngsten  datierten  Münzen
gehen  auf  die  Jahre  1766  (2  Mal),  1768,  1769,  1771  und  1772  herab;  der
Umfang  beträgt  8  (2  Mal),  9,  8,10  und  11  Seiten.  Nur  bei  dem  Katalog  von
11  Seiten  Umfang  ist  die  3.  Fortsetzung  des  Madaischen  Talerkabinetts  benutzt,
die  1774  herauskam.  Und  zwar  wird  darin  mehrfach  auf  Nummern  dieser
3.  Fortsetzung  Bezug  genommen.  In  den  fünf  andern  Katalogen  ist  nur  die
zweite  Fortsetzung  jenes  Talerkabinetts  berücksichtigt,  die  1769  erschien.
Man  muß  demnach  annehmen,  daß  die  Drucklegung  von  vier  Katalogen
durch  die  Jahresreihe  1769  bis  1774  begrenzt  wird,  daß  die  Drucklegung
des  fünften  Katalogs  von  10  Seiten  Umfang  in  die  Jahresreihe  1771  bis  1774
fällt,  und  daß  der  sechste  Katalog  von  11  Seiten  Umfang  nicht  vor  dem
Jahre  1774  gedruckt  sein  kann.
Bei  den  vier  jüngeren  Verzeichnissen  zeigt  schon  der  Kopftitel  an,  daß
ihr  Inhalt  mannigfaltiger  ist,  als  derjenige  der  sechs  älteren  Kataloge.  Er
lautet:  Verzeichniß  einer  Anzahl  rarer  Cabinetsthaler,  nach  des  Herrn  von
Maday  vollständigen  Thaler-Cabinet  numerirt,  wie  auch  eine  Anzahl  sehr
rarer  Gold-  und  Silber-Münzen  und  Medaillen,  Gold-  und  Silberne  Römische,
Griechische,  Antique  und  Heydnische  Münzen;  welche  vor  beystehende
Preiße  zu  haben  sind.  Der  Name  des  Verkäufers  samt  seinem  Hoftitel  ist
am  Ende  der  Verzeichnisse  angegeben:  Adresse  Meyer  Amschel  Rothschild,
Hochfürstl.  Hessen  -  Hanauischer  (oder  Hessen  -  Casselischer)  Hof-Factor,
wohnhaft  in  Frankfurt  am  Mayn.  An  derselben  Stelle  findet  sich  bei  drei
Katalogen  ein  Erscheinungsjahr:  Der  eine  erschien  im  Jahre  1783,  sein
Umfang  beträgt  16  Seiten  und  die  Summe  der  Angebote  über  5074  fl.  Dieselbe
Jahreszahl,  aber  handschriftlich  in  1784  umgeändert,  trägt  ein  Katalog  von
12  Seiten  Umfang  mit  einem  Angebot  von  über  3739  fl.  Der  dritte  von
11  Seiten  Umfang  datiert  vom  Jahre  1786,  bietet  Stücke  im  Gesamtbeträge
von  2691  fl  50  kr  und  außerdem  fünf  silberne  Medaillen  ohne  Preisangabe.
Der  Umfang  des  undatierten  Katalogs  beträgt  ebenfalls  11  Seiten,  die  Summe
der  Angebote  2579  fl,  und  die  jüngste  Münze  trägt  die  Jahreszahl  1775
(S.  4:  Ohnrecensirte  Thalerklippe.)  Dieser  Katalog  befindet  sich  in  gold-
            
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