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Leiningen-Westerburg (Graf Friedrich) — 1833.
fl 80 000 24 ff zu 4°/o. Ausgestellt Frankfurt a. M. den 30. Mai
1833, 1. August 1834.
Die Tilgung fand planmäßig durch Verloosung vom 1. Juni
1837 bis 1. Juni 1871 statt.
Diese Anleihe bestand aus einer Zessionsschuld über fl 60 000,
welche den M. A. von Rothschild & Söhnen von dem Freiherrn
von Fürstenberg zu Adolfsburg unterm 11. November 1832 zediert
wurde, und dann aus einer Mehraufnahme hierzu von fl 20 000.
Über die erstere Summe wurden einstweilen Certifikate (60 ä 1000 fl)
ausgestellt, die im August 1834 gegen die emittierten Partial
obligationen ausgetauscht und kassiert wurden.
Erbach-Fürstenau — 1834.
fl 450 000 24 ff. Ausgestellt Fürstenau den 1. Mai 1834 zu 4 0 / 0 .
Tilgungsplan: Verloosung von 1850 bis 1889. Das ganze An
lehen wurde jedoch zur Rückzahlung pro 1. März 1843 aufgekündigt.
„Da dieses Anlehen von uns auf Herrn Ph. Nie. Schmidt ab
sehen des Herrn Grafen von Erbach-Fürstenau übertragen und ein
neues Anlehen bei dieser Handlung negociiert wurde, so ergab es
sich, dass die meisten Partialobligationen durch P. N. Schmidt ein
gelöst wurden — und mithin bei uns nur diejenigen eingelöst,
welche hier auf ihren speziellen Nummern bezeichnet stehen. Selbst
diese wurden sogleich an die Kasse bei Ph. Nie. Schmidt zum
incasso gesendet.“
Sayn-Wittgenstein-Berleburg — 1834.
fl 300 000 24 ff. Ausgestellt Berleburg den 15. Mai 1834 zu 4 0 / 0 .
Tilgung planmäßig durch Verloosung von 1845 bis 1885.
Fürst von Hohenzollern-Hechingen (Friedrich Her
mann Otto) — 1834 und 1836.
fl 82 000 24 ff. Ausgestellt Hechingen den 1. Juli 1834 und
1. März 1836 zu 3 1 /4°/o.
Die Rückzahlung fand planmäßig statt durch Verloosung vom
1. Juli 1854 bis 1. Juli 1879.
Empfänger sämtlicher Obligationen war die K. Württem
bergische Hofbank.