Contents : Proposed new customs tariff

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gesandt,  bei  dem  das  Konto  des  Zahlungsempfängers  geführt  wird.  Zahlt
z.  B.  A  100  NM  beim  Postamt  Halensee  auf  das  Konto  des  B  in  Liegnitz
ein,  der  sein  Konto  beim  Postscheckamt  Breslau  hat,  so  sendet  das  Postamt ­
  Halensee  die  Zahlkarte  an  das  Postscheckamt  Breslau.  Breslau  bucht
die  1000  RM  auf  dem  Konto  des  B  und  benachrichtigt  diesen  davon  unter
gleichzeitiger  Einsendung  des  Abschnitts  der  Zahlkarte,  die  event,  auch
weitere  Mitteilungen  des  Einzahlers,  der  dadurch  ein  besonderes  Benachrichtigungsschreiben ­
  erspart,  enthält.
Uber  alle  Buchungen,  die  tagsüber  auf  seinem  Konto  stattfinden,  erhält
der  Kontoinhaber  am  nächsten  Morgen  durch  die  Post  portofrei  einen
Kontoauszug,  der  besagt,  wie  hoch  sich  nunmehr  sein  Guthaben  stellt.
b)  Die  eingehenden  Postanweisungen,  Po  st  auftrüge,
Zahlkarten,  Zahlungsschecks  und  Nachnahmen  werden
auf  Antrag  deni  Postscheckkonto  des  Kontoinhabers  gutgeschrieben.
o)  Überweisungen  werden  ausgeführt,  wenn  der  Absender  und
der  Empfänger  Kontoinhaber  sind.
ß)  Die  Rückzahlung.
Der  Kontoinhaber  kann  über  sein  Guthaben,  soweit  es  die  Stammeinlage ­
  von  5  Reichsmark  übersteigt,  in  beliebigen  Teilbeträgen  jederzeit
verfügen,  und  zwar  entweder  durch  Überweisung  auf  ein  anderes  Postscheckkonto ­
  oder  mittels  Schecks.  In  beiden  Fällen  dürfen  nur  die  vom
Postscheckamt  ausgegebenen  Formulare  benutzt  werden.  Zu  Nachbestellungen ­
  dienen  die  in  jedem  Scheckheft  befindlichen  Bestellzettel.
Der  an  dem  Überweisungsformular  und  am  Scheck  befindliche ­
  Abschnitt  kann  vom  Aussteller,  in  der  gleichen  Weise  wie  der
Abschnitt  der  Zahlkarte,  zu  Mitteilungen  an  den  Empfänger  benutzt
werden.
Hat  der  Zahlungsempfänger  kein  Postscheckkonto,  oder  soll  ans  einem
anderen  Grunde  ein  Betrag  bar  gezahlt  werden,  so  muß  ein  Scheckformular
  verwendet  werden.
Bei  Ausfüllung  des  Schecks  hat  der  Kontoinhaber  darauf  zu  achten,
daß  der  Scheck  nachträglich  nicht  geändert  werden  kann.  Von  der  am
linken  Rande  befindlichen  Zahlenreihe  sind  die  Zahlen,  die  den  Betrag
des  Schecks  ü  b  c  r  st  e  i  g  e  n,  m  i  t  T  i  n  t  e  d  u  r  ch  z  u  st  r  e  i  ch  e  n.  Der
            
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