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Florida, und von da bis fast zur Südspitze der Halbinsel sind
über 560 Acres bewaldet. Ich spreche immer nur von dem
Strich an der atlantischen Küste. Tiefer ins Land hinein
lichtet sich der Wald in beiden Carolinas und in Virginien,
verdichtet er sich in Mittelgeorgia. Die Westküste von Florida
hat in der nördlichen Hälfte 360 bis 560 Acres, von da süd
lich über 560 Acres Wald auf die Quadratmeile mit Ausnahme
der sumpfigen Everglades, die jetzt entwässert werden sollen.
Weizen wird an der Küste nur bis zur Mitte Virginiens
hinab gebaut, aber noch in den westlichen Theilen von beiden
Carolinas und Georgias und Alabamas; Reis hart an der
Küste in ganz Südcarolina und Georgia, dann noch sporadisch
in Alabama, Mississippi und Louisiana; Tabak in Mittelvirginien,
dem westlichen Theile von beiden Carolinas und auf der
Grenze von Nordgeorgia und Alabama, sowie sporadisch in
Südgeorgia, Nord- und Mittelflorida; Baumwolle überall süd
lich von der Grenze zwischen Virginien und Carolina bis zur
Mitte Floridas hinab, westlich bis ans Gebirge in Arcansas
und Texas, ein ungeheueres Gebiet ausfüllend. Zuckerrohr
wird bisher nur in Georgia und Louisiana angebaut, kann
aber noch an vielen Orten cultivirt werden. Dagegen sind
alle diese Staaten heuarm. Nur sporadisch in Nord west-Vir
ginien, Carolina und Texas kommt Heu vor. Mais wächst
auf allen nicht sumpfigen Gegenden aller Staaten, mit Aus
nahme eines Theiles von Virginien und Nordcarolina und ist
jetzt dort die Hauptfrucht.
Die Regenmenge am ganzen Küstensaume von Connecticut
bis Charlestown beträgt 32 bis 44 Zoll, steigt westlich davon
und in Florida auf 50 bis 52 Zoll und erreicht in Südflorida
über 56 Zoll im Jahre.
Die Landschaft von Washington bis hieher erinnert mich
sehr an gewisse Theile der norddeutschen Tiefebene und des
sie durchschneidenden uralisch - baltischen Höhenzuges, von
dem Ziegler singt:
„Moor, Haide, Sand,
Sind des Märkers Land ;
Sand, Moor und Haide,
Sind des Märkers Freude.“