(1062) 1867 Okt. 19
ART
Übel ist auch nicht von demselben:
Fluxion D’Amour.
„L’amour est une affection
Qui, par les yeux, dans le ceur entre,
Et, par la forme de fluxion,
S’&coule par le bas du ventre.
Endlich:
Lisette tuege par Regnier.
Lisette, & qui l’on faisait tort,
Vint ä Regnier tout exploree,
Je te pry, donne moi la mort
Que j’ay tant de fois desiree!
Luy, ne la refusant en rien,
Tire son ...., vous m’entendez bien,
Et dedans le ventre la frappe.
Elle, voulant finir ses jours
Luy dit: Mon ceur pousse toujours.
De erainte que je n’en reschappe.
Regnier, las de la secourir,
Craignant une seconde plainte,
Lui dit: Hastez-vous de mourir,
Car mon poignard n’a plus de pointe.“
Einliegend 2 Freiligrathausschnitte.
Anliegend 2 Courrier Francais und 1 Liberte. Diese
„ Journale brauchstDu nicht zurückzuschicken. Aber aufheben! Den
Blödsinn des Courrier über die Art Militaire habe ich
nicht gelesen, aber Proudhon über die generatio aequivoca! Ich
glaube, l’un vaut l’autre.
H. Meyer war vorgestern hier auf Durchreise nach Amerika.
zo Vielleicht hat er Dich noch gesehn.
Schick Deine Rezepte für die deutschen Zeitungen her. Ich
lasse sie kopieren und finde die passendsten placements. Sie sind
sogar, teilweis wenigstens, für double emploi, da Meyer
auch für jenseits dergleichen verlangte und vernutzen wird. So-
bald dies in Deutschland besorgt — und es ist das Wich-
tigste, denn von dort hängt großenteils die Sache hier ab —,
mußt Du eine Kritik für die Fortnightly Review schrei-
ben. Beesly bringt sie hinein. Dies notwendiger Vorläufer to
catch a publisher in London. Das Blatt ist im Geheimen (so ge-
m“ heim, daß kein Mensch es merkt) comtistisch, aber will alle
Standpunkte zu Wort kommen lassen. Interessiert sich Herr Lewes
(der Goethemann und leider auch halber Comtist) für das Buch
durch die Kritik (Lewes ist im Geheimen auch Coproprietor der
Review), so ist das Finden des Buchhändlers leicht. Und jeden-
Pm
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