Object: Wohlfahrtzentrale der Stadt Barmen

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Arbeits- und Betriebsgemeinschaft des Nationalen 
Frauendienstes und der Wohlfahrtzentrale. 
Wie alles lieh zum Ganzen webt, 
eins in dem andern wirkt uud lebt! 
(Goethe.) 
ehört fchon das Geld zu den wefentlichen Mitteln wirk- 
jatner Kriegswohlfahrtspflege, fo bedarf es mehr noch der 
äuferften Einfpannung und klugen Hütung menfchlicher 
Kräfte, um die ins Breite und Ungeme|Jene gehenden Auf 
gaben perfönlicher Betätigung erfüllen zu können. Dabei 
kommt es nicht allein auf eine entfprechend gro|ie Zahl freiwilliger Arbeiter 
im Weinberge an, fondern um aus ihrer Gefamtfähigkeit und -Leiftung 
den Geift höchfter fchöpferifcher Geftaltungskraft zu keltern, müffen die- 
felben einheitlich zufammengefaft und in der Gemeinfchaft der kleinen und 
grofsen Dinge verankert fein. 
In diefer Erkenntnis lag ein Zufammengehen mit dem Nationalen 
Frauendienfte umfomehr im Intere|]e der Wohlfahrtzentrale, als (ie gegen 
über den ftarken militärifchen Einberufungen für die Erfüllung der mannig- 
fachften fozialen und kriegswirtfchaftlichen Pflichten vorwiegend auf weib 
liche Hilfsbereitfchaft angewiefen war. Zugleidi aber den weicheren Ein- 
fchlag weiblicher Gemütsart in die fefte Kette männlicher Verftandesnatur 
auf feine Nutzung wertend, war durch die Verbindung beider Gruppen, 
zumal in pflegerifcher Beziehung, von vornherein eine Gewähr für die 
Einbringung goldener Garben gegeben. 
So find im Verlauf der Kriegsjahre Wohlfahrtzentrale und Nationaler 
Frauendienft immer mehr ineinander aufgegangen. Der Wohlfahrtzentrale 
fiel vor allem zu: Die Linienführung, die fyftematifche Verwaltung und
	        
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