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siver Walzwerke mit kurzen dickleibigen Walzen sind in Tätigkeit
um den Rohgummi zu verwalzen und von fremden Bestandteilen,
wie Sand, Steinen, Holz usw., die vom Gummisammler teils
mit, teils ohne Absicht in die Masse hineingekommen sind, zu
reinigen; während auf den geheizten Kalandern die schon gereinigte
und mit den erforderlichen Chemikalien gemischte
Gummimasse zu Platten ausgezogen wird. Zur Bedienung dieser
Maschinenanlage und der manuellen Weiter- und Fertigverarbeitung
bedarf die Fabrik durchschnittlich 1400 Arbeitskräfte,
von denen etwa die Hälfte weiblichen Geschlechts ist.
Diese Arbeiterzahl wechselt mit der Saison. Die Arbeiter selbst
sind zum größten Teile ungelernte Kräfte, welche in sehr kurzer
Zeit im Betriebe angelernt werden können. Sie sind im Verband
der Fabrikarbeiter Deutschlands organisiert, mit welchem die
Firma einen Tarifvertrag auf 5 Jahre abgeschlossen hat, der die
Lohn- und Arbeitsverhältnisse bis ins Kleinste regelt. Der Akkordlohn
herrscht im Betriebe vor und nur die Hilfsarbeiter
werden im Stundenlohn bezahlt. Bei Arbeitermangel hängt die
Fabrik an ihrem Einlaßtor Tafeln aus, wodurch Stellenlose
auf die freien Arbeitsplätze hingewiesen werden; nur selten
wird die Vermittlung des städtischen Arbeitsamts in Anspruch
genommen. Gesondert von der eigentlichen Gummiwarenfabrik
hat die Firma eine Asbestfabrik angegliedert, deren Erzeugnisse
mitbeigetragen haben, den Produkten der Firma Metzler & Co.
nicht nur den europäischen Markt zu erobern, sondern sich auch
mit großem Erfolge an dem Export über den Ozean zu beteiligen.