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seine Produkte, abgesehen von dem engeren Markt seiner nächsten
inländischen Umgebung, erst sehr bedeutende Transportstrecken
überwinden müssen, ehe sie zu den Zentralmärkten gelangen.
Betrachten wir den Steinkohlenabsatz, so ist naturgemäß
der engere Bezirk unbestrittener Markt der oberschlesischen
Kohles.
An die Eisen- und Zinkindustrie Oberschlesiens wurden
abgesetzt:
in 1000 To.
in % des Gesam
1901—05 i.D.
4670
26,0
1906—10 „
5424
22,7
1911
5776
15,75
1912
6291
15,07
Darin drückt sich deutlich das Stagnieren der an diesem
tndustrieabsatz hauptbeteiligten Eisenindustrie Oberschlesiens
aus, auf die 1911 zirka 4,2 Mill. To., 1912 zirka 4,6 Mill. To.
entfielen.
Im Regierungsbezirk Oppeln ohne den Jndustriebezirk betrug
der Steinkohlenabsatz^):
in 1000 To.
in % des Gesamtabsatzes
1891—95 i.D.
2232
18,4
1896—00 „
3132
19,8
1901—05 „
3704
20,6
1906—10 „
4856
20,3
1911
5019
18,7
1912
6288
19,8
er hat also seit 1891/95 an Bedeutung zugenommen, obgleich er
gegenüber 1901/10 zurückgegangen ist.
Nach dem sonstigen Inland gingen^):
in 1000 To.
in % des Gesamtabsatzes
1891—95
i. D.
6644
54,8
1896—00
7737
49,0
1901—05
„
8955
49,9
1906—10
„
11025
46,1
1911
12225
45,3
1912
14503
45,6
1) sog. „Kumulativabsatz" — Absatz von den aufgehäuften
Kohlenhalden.
2) Der Absatz liegt größtenteils in den Händen der Firmen
E. Friedländer u. Co., Berlin und Caesar Wollheim, Breslau-Berlin,
die an die Oberschlesische Kohlenkonvention fest angeschlossen
sind.