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in Ost- und Westpreußen (ohne Hafen) um 55,4 %
in Pommern (ohne Häfen) um 60,8 %
in Mecklenburg (ohne Häfen) um 50,0 %
Dagegen nahmen zu von 1901 bis 1911:
In den Häfen die oberschl. Zufuhr die engl. Zufuhr
Ost- und Westpreußens um 78 % 31 %
Pommerns um 60 % 83 %
Mecklenburgs um 100 % 35 %
Es ergibt sich also eine kräftige Zunahme des oberschlestschen
Versandes nach allen drei Verkehrsbezirken, der eine bedeutend
geringere Zunahme des englischen Imports in den oft- und
westprcußischen Häfen entgegensteht. Dieser zwar meist nur
mit Preisopfern seitens der oberschlesischen Kohlengruben erstrittene
Erfolg hat durch die Herabsetzung der Tarife für den
Versand der oberschlesischen Kohle nach Ost- und Westpreußen
1911 noch bessere Aussichten bekommen^).
Dagegen ist es nicht geglückt, denselben Erfolg in den
Häfen Pommerns zu erzielen. Dies wird ganz gewiß erst dann
möglich sein, wenn der oberschlestschen Steinkohle eine voll
leistungsfähige Oder-Klodnitz-Großschiffahrtsstraße zur Verfügung
stehen wird.
Immerhin ist es interessant, daß gegenüber den Erfolgen
der oberschlestschen Steinkohle die Ruhrkohle bisher sich völlig
machtlos gezeigt hat, der englischen Kohle in den Nordseehäfen
auch nur einen Zoll Raum abzugewinnen, ein Beweis, wie
schwierig der Konkurrenzkampf mit der englischen Kohle ist.
Weit günstiger, ja sogar glänzend ist die Entwicklung des
Auslandsabsatzes der oberschlestschen Steinkohle. Dieser betrug:
nach Österreich-Ungarn Rußland
i n 1
0 0 0 To
1891—95 i. D.
3062
172
1896 -00 „
4319
554
1901-05 „
4421
741
1906-10 „
7089
855
1911
8314
1177
1912
9486
1281
1) Um durchschnittlich 0,50 Jl pro Tonne.