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Von dem österreichisch-ungarischen Bezüge gingen nach:
Galizien
Böhmen übrig. Österr.
in 1000 To.
Ungarn
1891—95 i.D.
310
413
1913
426
1996—00 „
528
470
2679
642
1901—05 „
600
502
2813
506
1906—10 „
1359
644
3854
1232
1911
1203
733
4533
1845
1912
1472
818
4995
2201
Die Zunahme beträgt von 1901/05 bis 1912:
bei Rußland
72,8 %
„ Österreich-Ungarn
114,5 %
„ Galizien
145,3 %
„ Böhmen
62,9 %
„ Übriges Österreich
77,5 %
„ Ungarn
335,0 %
Im allgemeinen betrug der Auslandsabsatz der oberschlesischen
Steinkohle:
1891—95
i. D.
HL
00
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«>.£
°/ 0 Anteil am oberschl.
Gesamtabsatz
26,8
% Anteil a. d.
deutsch. Ausfuhr
33,5
1896—00
„
4890
31,1
36,5
1901—05
„
5276
29,5
31,0
1906—10
„
8013
33,5
37,0
1911
9681
36,0
35,3
1912
10999
34,6
32,1
Während also Oberschlesiens Anteil an der gesamten deutschen
Steinkohlenproduktion 1901/05: 22,2%, 1911: 22,8%
betrug, war sein Anteil an der gesamten deutschen Steinkohlenausfuhr
1901/05- 31,0%, 1911: 35,3%% Wie für keinen
anderen Kohlenbezirk ist für Oberschlesien der Auslandsabsatz
von grösster Wichtigkeit, besonders den Staaten der österreichischungarischen
Monarchie, die voraussichtlich in aller Zukunft dieses
Importes bedürfen werden, da ihre eigenen Steinkohlenschätze
1) Der Abfall des Jahres 1912 ist durch den englischen Bergarbeiterausstand
zu erklären, indem die oberschlesischen Zechen ihre
ganze Aufmerksamkeit und Kraft darauf verwandten, die englischen
Kohlen aus dem deutschen Ostseegebiet zu verdrängen. So vernachlässigten
sie z. T. die ausländischen Absatzmärkte.