Full text : Die oberschlesische Kohlen- u. Eisenindustrie

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Kattowitzer  Ver.Königs-  Donnersm.  OS  Eisenb.

A.G.

Saurat).  A.G.

A  G

BedarfsA.G.

1891—95  i.  D.

8.0  %

4.7  %

6.4  %

1.7  %

1896—00  „

12.4  sf
12.0  '

12.5

12.4

7.3

1901

14.0

14.0

3.0

1902

11.0

10.0

14.0

2.5

1903

10.0

11.0

14.0

5.0

1904

10.0

11.0

14.0

7.0

1905

11.0

10.0

14.0

7.0

1906

12.0

12.0

14.0

7.0

1907

14.0  '

12.0

14.0

6.0

1908

14.0

10.0

17.0

1.5

1909

12.0

4.0

14.0

'  1.5

1910

14.0

4.0

16.0

2.5

1911

14.0

4.0

16.0

3.5

,912

15.0

6.0

20.0

6.0

Gesellschaften,  wie  die  Kattowitzer  A.-G.  und  die  Donnersmarckhütte
  A.-G.,  deren  wirtschaftlicher  Schwerpunkt  im  Steinkohlenbergbau ­
  beruht,  haben  seit  den  letzten  zwei  Jahrzehnten
durchgehend  erstaunliche  Gewinne  verteilen  können^).  In
schwächerem  Maße  ist  dies  schon  bei  der  Vereinigten  Königs-  und
Laurahütte  A.-G.  der  Fall,  deren  Eisenhüttenbetrieb  den  größeren ­
  Anteil  an  dem  Unternehmen  hat.  Diejenigen  Eisenhüttengesellschaften, ­
  die  wie  die  Oberschlesische  Eisenbahnbedarfs-A.-G.
erst  seit  jüngster  Zeit  (1908)  und  in  geringem  Umfange,  oder
wie  die  Oberschlesische  Eisenindustrie-A.-G.  bisher  überhaupt
keine  Steinkohlen  produzierte  und  erst  jetzt  damit  zu  beginnen
sich  anschickt,  haben  z.  T.  recht  magere  Gewinne  erzielt^):  Die
Dividenden  der  letzten  Aktiengesellschaft  betrugen:  1901—1905
i,  D.  2.4  %,  1906  6.0  %,  1907  6.0  %,  1908  1.5  %,  1909  0  J6,
1910  0%,  1911  0%,  1912  3.0%.  Aus  den  Äußerungen  der
Direktoren  der  Kohlen-Eisengesellschaften  in  den  Generalversammlungen ­
  ist  jedesmal  die  Klage  herauszuhören,  daß  das
Eisengeschäst  die  z.  T.  recht  guten,  ja  sogar  glänzenden  Ergebnisse ­
  der  Steinkohlenbetriebe  in  großemUinfange  wieder  verzehre.
1)  Jahresberichte  der  genannten  A.-G.
2)  Die  ihrer  Betriebseröffnung  entgegensehende  Kons.  Gletwitzer
  Steinkohlengrube,  Gewerkschaft  befindet  sich  zum  überwiegenden ­
  Teil  in  ihrem  Besitz.
            
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