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Die Beteiligung der Ledigen wird immer schwächer mit steigendem
Alter. Da sie meistens keine Familie zu versorgen haben, können sie
In höherem Alter aus dem Berufe ausscheiden; denn ihre Ersparnisse
und oft auch Pensionsunterstützungen irgendeiner Art genügen für
ihre bescheidenen Bedürfnisse. Von 50 Jahren ab beginnt auch die
Anteilsziffer der Verheirateten zurückzugehen, da diese immer mehr
in die Kategorie der Verwitweten eintreten und vielfach in diesem Alter
auch aufhören können zu verdienen. Die Beteiligung der Verwitweten
ist sehr stark, da in einem Alter über 50 Jahren die größere Masse
der nicht Ledigen verwitwet sein wird und auch ein großer Teil der
Angestellten, gerade weil er ohne Ernährer auf eigenen Erwerb angewiesen
ist, noch zur Arbeit gezwungen ist.
Interessant ist die Verteilung auf das Büro- und Verkaufspersonal.
Es waren
ledig
verheiratet,
getrennt
verwitwet,
geschieden
im Alter
Kontor-Verkaufs-
%
personal
o/
/o
personal
%
unter 16
Jahren
100,0
100,0
—
—
—
—
16—18
99,9
100,0
0,1
—
—
—
18—20
99,7
99,8
0,3
0,2
—
—
20—25
5)
99,0
98,8
0,9
1,0
0,1
0,2
35—30
93,8
93,8
4,5
4,9
1,7
1,3
30—40
86,5
80,1
8,3
14,2
5,2
5,7
40—50
67,1
61,2
18,5
23,7
14,4
15,1
50—60
40,6
42,4
41,7
26,5
17,7
31,1
60—70
46,5
33,1
17,8
24,1
35,7
42,8
über 70
»5 * * * • *
60,1
36,2
13,3
8,9
26,6
54,9
Beim Kontorpersonal bleibt bis ins späteste Alter die größere
Masse der Angestellten ledig. Beim Verkaufspersonal ist fast ein
Drittel eheversorgt gewesen. Witwen, die durch den Tod des Ernährers
gezwungen sind, wieder Erwerb zu suchen, werden sich selten noch
zur Kontoristin ausbilden lassen, sondern eher eine Stelle als Verkäuferin
annehmen. In diesem Pall werden sie vor allem in solchen
Stellungen auftreten, zu denen man besonders gern ältere und vertrauenswürdige
Personen wählt. Der Beruf ist in diesen Fällen meistens
mit Rücksicht auf die Kosten und die Zeit gewählt, die der Unterricht
in Anspruch nehmen würde.
Ein Unterschied zwischen Kontor- und Verkaufspersonal ist
bisher überall deutlich zu bemerken gewesen; der allgemein fühlbare
Standesunterschied hat seine Ursache auch in durch Zahlen erkennbaren
Unterschieden der Herkunft und Ausbildung.
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