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eingearbeiteter Kräfte. Diese Entwicklung zu beschleunigen, liegt
nicht in der Hand der Angestellten, wohl aber können sie auf die Höhe
des Gehaltes dadurch einwirken, daß sie durch eine gute Vorbildung
befähigt werden, sich in kürzerer Zeit in die Praxis einzuarbeiten. Es
wäre daher nur verständlich, wenn das Gehalt auch Unterschiede
nach der Eachbildung zeigte. Es bezogen Gehalt
nach Angaben
nach Angaben
des
K. V. f. w
A.
der
V. k. V. f.
w. A.
Kontoristinnen
bis
70—100
über
bis
70—100
über
70 M.
%
M.
%
100 M.
%
70 M.
%
M.
%
100 M.
%
mit einer Lehrzeit
bis 1 Jahr
15,7
49,3
35,0
28,8
35,1
36,1
über 1 „
14,7
45,1
40,2
22,6
40,5
36,9
mit Handelsschulbildung
bis 1 y z Jahr
20,2
39,7
40,1
35,9
41,2
22,9
über iy 2 „
18,6
37,2
44,2
22,6
37,1
40,3
mit Fortbildungsschulbildg.
bis 1 Jahr
19,3
37,6
43,1
26,1
47,8
26,1
über 1 „
20,1
59,0
20,9
27,3
38,4
33,3
mit Pressebildung
bis y 2 Jahr 1
über y 2 „ J
11,7
39,7
48,6
27,8
32,5
41,8
40,4
30,8
27,1
mit Privatunterricht . . .
3,5
37,2
59,3
7,7
30,8
61,5
ohne Vorbildung
12,1
27,3
60,6
16,2
32,3
51,5
Auf den ersten Blick könnte man nach den Zahlen fast behaupten:
je schlechter die Fachbildung, desto höher das Gehalt. Denn an erster
Stelle stehen die Angestellten, die Privatunterricht oder gar keine
Ausbildung angegeben haben. Die Höhe des Gehaltes dieser Kontoristinnen
zeigt, daß die Fachbildung allein nicht ausschlaggebend ist.
Arbeitseifer und Fähigkeit zum kaufmännischen Beruf sind immer
Faktoren, die vieles ersetzen. Dazu kommt, daß diese Angestellten
aus sozial höherstehenden Schichten ein gewisses Gegengewicht für
die fehlende Berufsbildung in der guten Schulbildung haben und praktische
Kenntnisse durch größere Lebenserfahrung infolge ihres höheren
Alters ersetzen. Gerade dadurch auch, daß sie Aussicht auf die Ehe
kaum noch haben, müssen sie versuchen, recht leistungsfähig zu werden.
Sie werden daher selbst an ihrer Ausbildung weiter arbeiten und
die notwendigen theoretischen Kenntnisse sich neben ihrer beruflichen
Tätigkeit durch Abendunterricht anzueignen suchen.
Ähnlich läßt sich auch die zum Teil günstige Stellung der in halbjährigen
Kursen von Pressen ausgebildeten Angestellten erklären.
Auch hier überwiegen die älteren und in besseren Schulen vorgebildeten
Kräfte, die in ihrem Beruf eine Versorgung für das ganze Leben sehen und
daher in ihrem Fach Tüchtiges leisten müssen.