Full text : Die deutsche Ölmüllerei

156  Hl.  Die  Ausbildung  des  Fabrikbetriebes  von  1870  bis  zur  Gegenwart.

Monate
Oktober

November

Dezember

1905

1906

1907

M.

M.

M.

37,-43,70



48,40

36,90

43,70

50,70

37,80

51,30

38,40

50,80

51,40

51-38,40



43,70

51-38,70



45,50

50,80

38,30

46,-49,30



38,30

46,30

49,30

38,70

45,80

48,70

38,70

45,80

48,70

39,40

49,30

39,40

45,80

49,30

39,50

45,80

47,80

40,70

44,80

47,80

40,80

44,30

47,30

45,-44,30



47,30

Die  Preisschwankungen  des  Leinöls  in  Hamburg  bewegten
sich  also  für  100  kg:
1905  zwischen  M.  34,—  und  M.  45,—
1906  „  „  42,30  „  „  49,40
1907  „  „  43,30  „  „  53,30

Ist  also  der  Großbetrieb  schon  beim  Einkauf  der  Saat  infolge ­
  seiner  besseren  Organisation  und  seines  größeren  Kapitals
im  Vorteil,  so  zeigt  sich  diese  Überlegenheit  noch  mehr  bei  dem
Verkauf  der  Fabrikate.  Wären  Öle  und  Kuchen  unentbehrliche
Produkte  und  daher  die  Nachfrage  nach  ihnen  im  großen  ganzen
stets  dieselbe,  so  würden  sich  Veränderungen  im  Rohmaterialpreise ­
  im  allgemeinen  voll  im  Verkaufspreise  der  Öle  und  Kuchen
bemerkbar  machen.  Bei  den  Fabrikaten  der  Ölmüllerei  liegt  der
Sachverhalt  aber  so,  daß  sich  einerseits  sowohl  die  Öle  wie  auch
die  Kuchen  der  verschiedenen  Saaten  in  vielen  Fällen  gegenseitig ­
  mehr  oder  weniger  vertreten  können,  andererseits  die  Öle
bzw.  Kuchen  vielfach  überhaupt  oder  doch  zum  großen  Teil
            
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