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Tabelle 1
Von sämtlichen 100 Gruppen ergaben:
weiße Kugeln
“) weiße Kugeln
gleichartigen Kugeln in der oben beschriebenen Weise 100 Male
zieht. Trotzdem jeder einzelne Zug anscheinend unter ganz gleichen
Bedingungen stattfindet, erhält man keineswegs bei jedem Zuge das
gleiche Resultat (also die ganze Zeit entweder weiß oder rot); in
keiner der 100 Versuchsreihen hat man auch nur annähernd er-
reicht, lauter rote oder lauter weiße Kugeln zu erhalten; rot und
weiß wechselt auf eine ganz unberechenbare Weise durch jede Ver-
suchsreihe (Gruppe).
Wie die Resultate von Zug zu Zug wechseln, variieren auch
die Ergebnisse von Versuchsreihe zu Versuchsreihe; obwohl auch
die Umstände, die für eine Reihe (Gruppe) von 100 Ziehungen das
Resultat entscheiden, anscheinend von Gruppe zu Gruppe gleich
sind, erhält man auch hier nicht nur annähernd jedesmal dasselbe
Ergebnis; wie erwähnt, sind es verhältnismäßig wenige — ins-
gesamt 9 — der 100 Gruppen, welche gerade 50 w und 50 r auf-
weisen; die Abweichung von diesem Resultat, das genau dem Inhalt
des Beutels entspricht, ist also weitaus am allgemeinsten. Aus
Tab. 1 wie aus Fig. 1, S. 111 (in der die Zahlen der hier in Betracht
kommenden weißen Kugeln als Abszissen und die entsprechende
Anzahl Gruppen als Ordinaten abgetragen sind) wird andererseits
hervorgehen, daß namentlich die geringeren Abweichungen häufig,
Abweichungen von 10 zu je 15 dagegen schon selten sind, und daß
größere Abweichungen faktisch gar nicht vorkommen.
Ist es somit klar, daß eine genaue Vorausberechnung der Zahl
weißer und roter Kugeln, die sich bei einer Versuchsreihe von
100 Ziehungen ergeben wird, nicht möglich ist, so scheint es schon
aus den in der Tabelle 1 ausgedrückten Erfahrungen hervorzugehen,
daß man mit absolut überwiegender Sicherheit vorhersagen kann,
daß die Zahl der weißen Kugeln zwischen 35 und 65 liegen wird,