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einsatz in den Martinöfen nur die Hüttenschrottmenge abzuziehen.
Der Altschrott rührt meistens von verbrauchten
Gegenständen und Materialien her und zerfällt in folgende
Hauptgruppen, die aber nicht scharf voneinander geschieden
sind:
1., Kernschrott, Er besteht aus alten Schienen, Schwellen,
Laschen, schweren Fabrikationsabfällen etc,
2., Schmelzeisen. In der Hauptsache minderwertige, teils
stark verrostete Abfälle von Fabrikationsblechen,
Gußschrott, Draht, Drahtseilen, welche lose verladen
und bei den weiter verarbeitenden Werken maschinell
gebündelt werden.
3., Späne. Das sind Dreh- und Bohrspäne aus Flußeisen
und Flußstahl, meistens zu Briketts gepreßt.
4., Bleche. Geschirrblechschrott und Fabrikationsabfälle
zu Paketen gebündelt und entzinnte Bleche, maschinell
gebündelt von Entzinnungsanstalten.
Bei der Ungleichartigkeit des Materials ist die Bewertung
desselben natürlich sehr schwer, wozu indessen
eine lange praktische Erfahrung gehört, denn es ist nicht
üblich, beim Verkauf einen bestimmten Silizium- oder
Phosphorgehalt zu garantieren. Meist gelten die schweren
Walzwerksabfälle als der wertvollste Martinschrott, der
deshalb auch am teuersten bezahlt wird. Die Preise der
anderen Handelssorten weichen davon mehr oder weniger
ab, ohne daß jedoch von einem bestimmten Preisverhältnis
der verschiedenen Schrottsorten untereinander die Rede
sein könnte.
Die nach oben erwähnter Berechnung ausgeführte
Tabelle der Schrottmenge ergibt folgendes Bild: