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liegenden Eisenkonsum, dann aber zweitens gemäß der in
früheren 25 Jahrperioden auf den Markt gebrachten
Schrottmengen und zwar mit fortschreitender Zeit in
immer schnellerer Weise.
Die Bedeutung des Schrotts für die moderne Eisenindustrie
vergrößert sich von Jahr zu Jahr und er wird
ein immer schwerer zu besiegenden Konkurrent des Eisenerzes,
besonders dann, wenn der Eisengehalt des Erzes
abnimmt und seine Förderkosten von Jahr zu Jahr steigen.
Gerade in letzter Zeit hat die Eisenerzgewinnung gewaltige
Dimensionen angenommen und trotzdem auf dem
Geologenkongress in Stockholm im Jahre 1910 die vorhandenen
Eisenvorräte als für lange Zeit noch ausreichend
bezeichnet wurden, so gehört gerade das Thema der
„Eisenerznot“ zu den am meisten erörterten wirtschaftlichen
Problemen der Gegenwart. Doch wo der Schrott
gerade heute dem Erze als Rohstoff zur Gewinnung des
Eisens so außerordentlich Konkurrenz macht, wird die
Erzgewinnung nicht mehr auf viele Jahrzehnte hinaus in
dem bisherigen Tempo zunehmen. Es wird vielmehr im
Laufe der Jahre eine Verlangsamung eintreten die in späteren
Zeiten selbst dann zu einer Stagnation der Fördermengen
führen wird, wenn noch genügend Vorräte vorhanden
sind.
Der Schrott hat also eine außerordentlich günstige
Wirkung auf die Nachhaltigkeit der Erzlager und stellt für
alle eisenindustriellen Staaten einen sehr erwünschten
Faktor insofern dar, als er den Zeitpunkt der Erschöpfung
der Erzreserven hinausschiebt.
Die Martinwerke haben dieser Bedeutung des Schrotts
Rechnung tragend bei ihren Neuanlagen dem Schrottplatz,
der Anlage, wo der Schrott aufgestapelt wird, mehr Sorgfalt
zugewandt und ihm die Vorteile der vorgeschrittenen
Technik zu Teil werden lassen. Um für die umfangreichen