Die Natur.
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gleich im heiratsfähigen Alter, schließlich überwiegen des weiblichen
Geschlechts. Aus dem Gesetz von Ursache und Wirkung
läßt sich dieser Zusammenhang, wie schon gesagt, nicht erklären;
wir kennen die Ursache schlechterdings nicht. Wohl aber können
wir einen Zweck sehen, der freilich über individuelle, ja über
menschlich gesetzte und setzbare Zwecke überhaupt hinausgeht,
nämlich die Erhaltung des Menschengeschlechts. Wir nennen
eine solche Lrklärungsweise, die vom Zweck statt von der Ursache
ausgeht, nach dem griechischen Worte (Zweck) teleologisch,
von einer „Erklärung" im wissenschaftlichen Sinne darf allerdings
dabei eigentlich nicht gesprochen werden; Liese Zwecksetzung
ist nichts als eine Verrnutung. Wir stoßen hier wieder einmal
deutlich und hart an die Grenze des für uns Erkennbaren.
2. Die Mittel der Gütererzeugung,
a) Die Natur.
. Für die Zwecke der Gütererzeugung stehen dem Menschen eine
Anzahl von Mitteln unmittelbar iit der Natur zur Verfügung,
wir denken, wenn wir von Produktion sprechen, zwar viel mehr
an Maschinen und Gebäude, Rohstoffe und Kalbsabrikate, die denn
in der Tat mit einer Ausnahme — dem Boden für die Zwecke der
landwirtschaftlichen Erzeugung — im Mechanismus der heutigen
wirtschaft überwiegen. Diese „produzierten Produktionsmittel",
die wir Kapital nennen, haben wir später zu behandeln; zunächst
müssen wir wenigstens kurz von jenen naturgegebenen
Produktionsmitteln sprechen. Das wichtigste ist, wie eben
erwähnt, der landwirtschaftlich genutzte. Boden.
Weiter stehen eine Anzahl von Naturschätzen ohne
weitere Zurichtung, nur einfach zu gewinnen,,zur Verfügung
als Rohstoffe, wie die weiden zum Flechten oder die Tonerde
zur Formung von Gefäßen. Die erste Nutzung der Tiere,
wahrscheinlich zum Zwecke des Melkens, ist hierher zu rechnen.
Line dritte Gruppe bilden die n at ii r l i ch e n Kraftquellen:
das fließende Wasser, der Wind, das Tier als Zug- •
kraft. Jetzt wird das Tier zunieift nicht wild eingefangen, sondern
gezüchtet und rechnet demgemäß zu den „produzierten' Produktionsmitteln";
auch das Wasser wird in einer Reihe von Fällen
(Talsperren, Kanälen usw.) erst sozusagen präpariert. Nur der