Full text: Zur Wertzollfrage

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15. Juli 1909 gelagerten, kritischen Vierjahrsperiode vom 
1. Juli 1907 bis 30. Juni 1911 ebenfalls 1,50 kg pro 
Llopf der Bevölkerung, also ebensoviel wie vorher be 
trug. Es zeigt sich damit, daß der Rohtabakver 
brauch, unbeeinflußt von der Steuererhöhung, in seiner 
Gesamtheit während der letztvergangenen vier Jahre mit 
derVevölkerungsvermehrung vollkommen Schritt 
gehalten hat. 
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So wie uns nur die Zahlen der Handels- und 
Steuerstatistik ein Urteil über den Tabakverbrauch ge 
statten, das von den Irrtümern partieller oder privater 
Erhebungen und von überstürzten Schlußfolgerungen aller 
Art befreit ist, so geben uns wiederum nur die Nach 
weise der Tabakberufsgenossenschaft ein brauchbares und 
umfassendes Bild von den jährlichen Schwankungen der 
Zahl und des Lohnes der Tabakarbeiter. 
Indem nur die wirklich geleisteten Arbeitstage bei 
der Umrechnung aller Arbeitsleistungen auf das Einheits 
maß „Vollarbeiter von 300 Arbeitstagen" zur Berück 
sichtigung gelangen, indem in der nachgewiesenen Lohn 
summe alle wirklich an Versicherungspflichtige gezahlten 
Löhne ungekürzt enthalten sind, bleiben wir vor den 
Fehlerabweichungen bewahrt, die örtlichen oder privaten 
Erhebungen über Beschäftigung und Lohn allein schon 
wegen der Begrenztheit des Veobachtungsfeldes anzu 
haften pflegen.
	        
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