Full text : Wirtschaft als Leben

Über  die  „Grundbegriffe“  III.

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solche,  irgendwie  Zusammenhalten!  So  zwar,  daß  man  gleichsam ­
  unter  der  verharrenden  Aufzählung  hinweg  die  Natur  des  Aufgezählten ­
  auswechseln  kann,  im  Geiste  einer  abweichenden  Ansicht,  ohne
daß  hierdurch  die  Aufzählung  in  die  Brüche  geht,  und  ohne  daß  die
Zusammenfassung,  für  welche  diese  Aufzählung  einsteht,  des  Anspruches
au f  den  gleichen  Ausdruck  verloren  geht:  eben  „Grundbegriffe“  hier
un< 3  „  Grund  tatsachen“  auch  dort.
Von  einem  solchen  Zusammenhalt  unter  den.  aufzählenden  Worten,
der  hier  den  logischen  Zusammenhang  erst  wirklich  zum  Schließen
bringt,  ist  aber  in  den  Ausführungen  Dietzels  keine  Rede;  in  diesem
ltlne  klafft  da  unter  logischem  Gesichtspunkte  ein  Riß.  Nur  ist  diese
ucke  im  ausgesagten  Gedankengang  durchaus  verständlich,  in  diesem
inne  also  Dietzels  Vorgehen  durchaus  entlastet.  Es  wird  eben  noch
arer  w erden,  wie  die  Bedingungen,  auf  die  jener  Zusammenhalt  unter
orten  in  seinem  Dasein  gestellt  ist,  so  gemeinplätzlicher  Natur  sind,
so  offen  am  Tage  liegen,  daß  wir  im  nationalökonomischen  Denken
auernd  von  der  Anerkennung  jenes  Zusammenhaltes  ausgehen,
ne  uns  jemals  darüber  Rechenschaft  abzulegen!  So  mauert  sich  eben
leT(; S  ^ aC ^* c ^ e  Denken  in  gewisse  Gewohnheiten  ein;  ihr  Vorweis  verei
  t  das  Recht,  in  jenem  tieferen  Sinne  von  einem  „Denken  in  herm
  K 'hen  Anschauungen“  zu  reden,  wie  es  in  der  Folge  wiederholt
geschehen  muß;  dabei  ist  einfach  das  fachliche  Denken  gemeint,  wie
jeder  National  Ökonom  schon  als  solcher  übt,  übermächtig  seinen
P  rsönlichen  Anschauungen.
ök  Un  eme  kleine  Überschau.  Es  hat  sich  erwiesen,  daß  der  nationaldi^
 0 n°mi sc i len  Bezeichnung  „Grundbegriffe“  nicht  mehr  Bedeutung  als
Glnes  bloßen  Sammelnamens  zusteht.  Das  will  sagen,  im  Grunde
Ausd  mSn '  Unc *  soweit  es  wenigstens  am  Herkommen  hängt,  wird  der
1  fUC 'j  »Grundbegriffe“  auch  in  der  Nationalökonomie  als  eine  rein
j.  e 2 en ßiche  Bezeichnung  verwendet;  so  nämlich,  daß  irgendein  offen--
  er  Sachverhalt  nach  jenem  Ausdruck  greifen  läßt,  ohne  daß  man
.  er kömmlich  besondere  Rechenschaft  darüber  ablegte.  Wenn  nun
nur  d ' e  .^ at * ona l°konomie  trotzdem  eine  Ausnahme  gilt,  so  kann  diese
dies  da ^ n  bestehen,  daß  der  Sachverhalt,  der  in  der  Nationalökonomie
so  h  ^ e * egent ^ lc ke  Bezeichnung  herausfordert,  ein  so  auffälliger  ist,  und
des  C -  arr ^ C ^  nac k  seinem  Ausdruck  verlangt,  daß  es  zu  einer  Sache
von  riCht ‘ gen  Herkommens  werden  konnte,  in  der  Nationalökonomie
° n  "Grundbegriffen“  zu  sprechen;  mag  es  dann  auch  vom  Boden
Persönlicher  Anschauungen  aus  zu  mancherlei  Widerspruch  dagegen
mrnen.  Jener  Sachverhalt  aber  ist  offenbar  schon  bei  einem  Endchen
t,  indem  es  sich  (gerade  um  der  Art  solchen  Widerspruches  willen)
            
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