Full text: Hansische Beiträge zur deutschen Wirtschaftsgeschichte

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Sinne hat demnach nur 1231 A gedient. Wenn allerdings 1372, Febr. 22, der die Buden 232 A und B besitzende stalmenger 
Bernhard Steckemest in seinem Testament auch ‚,scutellae et flasculae stanneae‘ aufführt, so ist es vielleicht nicht ausgeschlossen, 
daß Schüsseln, nur nicht aus Holz, sondern aus Metall, auch in I 232 Aund B zu haben waren, Von der Bude 231 A dehnt sich der 
Name Schüsselbuden seit 1345 zunächst auf den bei Block I liegenden Teil der Straße „antiquae crambodae‘‘ aus; sodann verdrängt 
er aber sehr bald die alte Bezeichnung antiquae crambodae überhaupt. Nicht weil etwa mehr hastifices mit ihren Holzschüsseln 
hier sich niedergelassen hätten. Der Anlaß war ein anderer. Seit 1354 (W. Brehmer, Ztschr. VI, S. 27) ward die Bezeichnung 
„novae crambodae‘“ durch ‚„„‚magnae‘“, dann ‚,latae‘‘, also weiter Krambuden, verdrängt; um 1400 führen die ehemaligen Kemmer- 
boden den Namen Enger Krambuden, So hatte man jetzt vier Krambudengassen nebeneinander. Da half man sich durch Umnen- 
nungen bei den antiauae und tenebrosae crambodae. Eine schematische Gegenüberstellung verdeutlicht die Umnennung am besten, 
ca. 1300 ı ca. 1400 
antiquae crambodae ; | bodae scutellarum 
tenebrosae crambodae Tittentasterstraße 
novae crambodae jatae crambodae 
Kemmerbodae , parva cramboda 
2) Die L.U.B. IL S. 1052 aufgeführten Seilhändler (cum funibus) haben nur 1325 einmal bezahlt, sind dann verschwunden. 
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