Full text: Wirtschaft als Leben

Anhang. 
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Nicht so ausgesprochen, wie der eben erörterte, läßt sich ein 
anderer Gegensatz aus dem Sinneswechsel der Frage „Was ist der 
Wert?“ nach weisen. Ihm entspräche eine Einteilung, die nur mit sehr 
verschwommenen Grenzen zwei Gruppen von „Werttheorien“ von 
einander sondern ließe. Unter einem anderen Gesichtspunkte wird 
nämlich in einem zweifachen Sinn nach „Wert“ gefragt: 
I. Um die Bedeutung (den Sinn) des als unentbehrlich 
an gesehenen Terminus „Wert“, nach welcher der letztere in 
unserer Wissenschaft zu verwenden wäre, festzustellen. 
II. Um die Natur eines Phänomens (Tatsache, Erscheinung) 
des Namens „Wert“ wissenschaftlich zu ermitteln. 
Im Falle I handelt es sich also mehr um eine Sicherstellung, die 
erst ihrerseits die Wissenschaft instandsetzen soll, ihren Erkenntnis 
zwecken gewachsen zu sein, gleichsam also um die Beschreitung eines 
mittelbar en Erkenntnisweges. Im Falle II aber wird ein solcher 
krkenntniszweck selber zu erfüllen gesucht, gleichsam also ein un- 
mi ttelbarer Erkenntnisweg beschritten. 
Trotz dieses Gegensatzes geht jedoch eins ins andere derart über, 
a wohl auch die Ausdeutung des Terminus „Wert“ auf tatsächlicher 
rundlage sich vollziehen, aus der Ermittlung von Tatsachen herzu- 
en sein wird; während umgekehrt die wissenschaftliche Erledigung 
e ! Des Phänomens des Namens „Wert“ zugleich den Erfolg haben muß, 
e | nen wissenschaftlichen Terminus „Wert“ mit feststehender Bedeutung 
einen Uilfen ' ^ er Gegensatz schränkt sich also hier darauf ein, ob dem 
n oder dem anderen wissenschaftlichen Vorhaben der Vorrang ein 
sich "K ’■ e * n Übergewicht zugestanden wird. Ein Gegensatz drückt 
1; . r ^- ens auch noch darin aus, daß im Falle A die Unentbehr- 
11 cnkeit- h ^ 
e i 4j- , Qes Jemnnus „Wert“ als etwas Selbstverständliches, daher 
Dasein ° ■ Uneidda rt übernommen wird, während im Falle II schon im 
Erklär Clnes Phänomens des urwüchsigen Namens „Wert“ eine 
Un i) belegen wäre, weshalb man überhaupt vom „Wert“ in 
VWr SSCnSCllaft ZU handdn habe ' 
entbehrr d en Fall I, wenn z. B. J. B. Say uns zuerst die Un 
einer natio ^ dCS Terminus « Wert “ („valeur“) dartut, indem er an 
nicht b * ökonomischen Erwägung zeigt, wie an diesem Ausdrucke 
j e eiz ukomrnen ist: „Quelle est donc la qualite qui determine 
est squs j ont entre elles ces deux portions de richesses, dont l’une 
r... a< , orme d ’une boite d’or, et l’autre sous la forme d’une armoire 
uu Q une buffet? Ti > , • r , 
repons • C 11 nest aucun de vous ' messle urs, qui ne fasse la 
e - est leur valeur“ — und darauf die Notwendigkeit der 
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