Full text : Einführung in das Studium der Konjunktur

3.  Die  Lage  der  Bevölkerung.

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Literatur.
Tecklenburg,  Der  Betriebskoeffizient  der  Eisenbahnen  in  seiner
Abhängigkeit  von  der  Wirtschaftskonjunktur.  Berlin  1914.  —  Offenberg,
Konjunktur  und  Eisenbahnen.  Berlin  1914.  —  Vogel,  Konjunkturkunde,
Berlin  1913.  —  Eulenburg,  Die  gegenwärtige  Wirtschaftskrise.  Symptome ­
  und  Ursachen.  Jahrbücher  f.  Nationalök.  u.  Statistik.  3.  Folge.
Bd.  24.  1902.  —  Cal  wer,  Das  Wirtschaftsjahr.  Jahresberichte  über  den
Wirtschafts-  und  Arbeitsmarkt.  Jena,  G.  Fischers  Verlag.  —  Taeger,  Die
Einwirkung  der  letzten  Wirtschaftskrise  auf  die  industriellen  Aktiengesellschaften ­
  in  Deutschland.  Dissertation.  Breslau  1904.  —  Cassel,  Les.
eure,  Müssig,  Esslen,  Feiler,  Sehr.  d.  V.  f.  Sp.,  a.  a.  0.  —  Cahen
et  Laurent,  Bapports  sur  les  Indices  des  Crises  economiques  et  sur  les
mösures  financiferes  propres  a  attenuer  les  Chömages  resultant  de  ces
Crises.  Commission  des  crises  economiques  (1908—1911).  Republique
Franpaise.  Ministere  du  travail.—  Tugan-Baranowski:  Die  sozialen  Wirkungen ­
  der  Handelskrisen  in  England.  Archiv  f.  Sozialw.  Bd.  13.  —  Huart:
Le  Mouvement  de  la  Population  depuis  1800  dans  ses  Rapports  avec  les
Crises  öconomiques.  Revue  öcon,  intern.  8.  Jahrgang,  Bd.  3.  1911.  —
Brentano:  —  Die  Arbeiter  und  die  Produktionskrisen.  Schmollers  Jahrbuch, ­
  Bd.  2.  1878.  —  Seidel:  Die  Gewerkschaften  in  der  Wirtschaftskrisis.
Neue  Zeit-  31.  Jahrgang.  Bd.  2.  —  Hüsgen:  Tarifverträge  und  Wirtschaftskrisen. ­
  Ebenda.  27.  Jahrgang,  2.  Bd.
4.  Der  Kapital-  und  Geldmarkt.
Wir  haben  oben  gesehen,  daß  in  Zeiten  einer  aufsteigenden  Konjunktur ­
  das  Wirtschaftsleben  viel  reger  pulsiert,  als  wenn  die  Konjunktur ­
  nach  unten  geht,  daß  dann  die  Intensität  der  Arbeit  auf  allen
Gebieten  des  AVirtschaftslebens  eine  viel  größere  ist,  daß  die  Unternehmungen ­
  dann  vielfach  bis  zur  Grenze  ihrer  Leistungsfähigkeit  beschäftigt ­
  sind.  All  dieses  steigert  sich  nun,  je  weiter  die  Hochkonjunktur ­
  ihren  Fortgang  nimmt,  und  schlägt  dann  mehr  oder  weniger
plötzlich  ins  Gegenteil  um,  wenn  das  Konjunkturbarometer  nach
unten  weist  und  die  Hausse  einer  Depression  Platz  macht.  Mit  diesen
Wandlungen  in  der  Konjunktur  treten  dann  auch  wesentliche  Änderungen ­
  in  der  Psysche,  dem  geschäftlichen  Vertrauen  des  Unternehmers ­
  und  der  Geschäftswelt  ein.  Bei  Beginn  der  Hochkonjunktur,
während  ihrer  ganzen  Dauer,  ja  vielfach  noch  auf  ihrem  Höhepunkt,
wenn  sich  schon  die  ersten  Zeichen  eines  Umschwungs  bemerkbar
machen,  beobachten  wir  noch  vielfach  die  regste  Kauflust,  ein  Vertrauen ­
  auf  eine  weitere  günstige  Entwicklung  der  geschäftlichen
Verhältnisse,  den  Trieb,  die  Leistungsfähigkeit  des  eigenen  Unternehmens ­
  durch  die  Beschaffung  neuer  Anlagen  und  sonstiger  Produktionsmittel ­
  zu  vergrößern,  um  die  steigende  Nachfrage,  mit  der
man  voll  Vertrauen  immer  noch  rechnet,  befriedigen  zu  können.
Schlägt  dann  die  Konjunktur  um,  macht  die  Hausse  einer  Depression
Platz,  dann  sehen  wir  das  ausgesprochene  Gegenteil:  allenthalben
mangelndes  Vertrauen,  überall  Geschäftsunlust,  niemand  denkt  an
            
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