stellung eines Produktes hinzutreten und das ergäbe die
Möglichkeit eines Produktpreises von */y.
Berücksichtigen wir den eben ausgeführten Zusammen-
hang in der Veranschaulichung der Nachfrage auf unserem
Arbeitsmarkte, die in Fis. 2 nach denselben Prinzipien
wie denen der Darstellung des Produktmarktes in Fig. 1 er-
folgen soll.
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n Fig. 2. Arbeitsmarkt.
Die Nachfragekurve unseres Arbeitsmarktes muß,
sowohl soweit wir sie errechnet haben und in zwei wesent-
lichen Punkten zur Darstellung bringen, wie überhaupt, flacher
als die des Produktmarktes verlaufen. Und zwar deshalb,
weil die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkte auf Preisverän-
derungen (in diesem Falle gleichbedeutend mit Änderungen
des Lohnsatzes) wesentlich schwächer reagiert, als das hin-
sichtlich der Nachfrage auf dem Produktmarkte bei Preis-
änderungen gleichen Ausmaßes der Fall ist. Der Grund
hiefür ist aus dem Vorstehenden bereits zu ersehen. Er ist
darin gelegen, daß eine Senkung des Lohnsatzes die Senkung
der Preise der Produkte und die damit verbundene Er-
höhung der Nachfrage nach diesen Produkten bezw. die
damit verbundene gesteigerte Aufnahmsfähigkeit des Arbeits-
marktes nur in dem Ausmaße herbeizuführen vermag, als
dies das Verhältnis des Anteiles des Aufwandes für Arbeits-
lohn an den Gesamtkosten des Produktes gestattet. Die
ziffernmäßige Höhe dieses Verhältnisses, das wir z. B. mit
'/» angenommen haben, ist für unsere Feststellung an sich
unwesentlich. Sie mag in jedem einzelnen Produktionszweise,
ja selbst in einzelnen Betrieben desselben Produktionszweiges
verschieden sein. Je darnach wird sich die aus den einzelnen
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