3. Die Stabilisierungskrise.
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Es betrug iu GM. in Deutschland im Jahre 1924:
An fe
Wa
d. Einfuhr
rtigen
ren
d. Ausfuhr
Dtsch. Großhandelsindex
(1913 = 100)
Januar ...
1 92,5
367,1
117,3
Februar. • . .
132,8
383,9
116,2
März
145,1
375,9
120,7
April
158,6
389,8
124,1
Mai
202,5
415,1
124,6
Juni
216,4
373,0
115,9
Juli
89,7
341,5
115,0
August ....
56,2
343,6
120,4
September . . .
76,3
329,3
126,9
Vergleich deutscher und ausländischer Preise:
1924
Deutsche Preise
in v. H. der
englischen Preise
Deutsche Preise in
v.H. dernordamerikanischen
Preise
Lebensmittel
Industrierohstoffe
Lebensmittel
Industrierohstoffe
Januar. . .
93,2
109,2
84,4
100,5
Februar . .
87.2
108,5
81,1
104,0
März . . .
92,0
108,9
85,9
104,4
April . . .
94,4
108,2
88,5
105,4
Mai ....
88,6
108,2
83,7
155,5
Juni....
82,8
105,6
74,5
105,5
Juli ....
86,0
103,5
79,6
104,9
August . . .
90,3
101,6
85,9
105.5
September
96,0
102,6
93,4
104,5
Wir haben oben gesehen, daß während der Inflationsperiode
Neugründungen in erheblichem Umfange erfolgt sind. Zum Teil
hat es sich dabei um Umwandlungen von Einzelunternehmungen
zur leichteren Erlangung von Kredit gehandelt, zum Teil haben
auch Gründe der Steuerersparnis dabei mitgesprochen. Es läßt sich
heute noch nicht sagen, in welchem Umfange es sich dabei um die
Schaffung ganz neuer Unternehmungen gehandelt hat. Mit der Stabilisierung,
vor allem seitdem vom Frühjahre ab die Kreditrestriktion
der Reichsbank einsetzte, begann sich das Bild zu ändern. Die
Entwicklung der Konkurse ist ja aus den eben gegebenen Tabellen
bereits ersichtlich geworden. Während im Jahre 1920 in Deutschland
231, im Jahre 1921 516 Geschäftsaufsichten ausgesprochen
worden sind, betrug diese Zahl im dritten Quartal 1924 1858. Hatten