Full text : Die Kaufkraft des Geldes

294

Anhang  zum  II.  Kapitel.

wogenes  arithmetisches  Mittel  von  p u  p 2  usw.,  dessen  Gewichte  Q u  Q 2  usw.
sind),  oder  (indem  wir  die  Reihe  anstatt  der  Kolonne  benützen)  p  ist  das
gleiche  gewogene  arithmetische  Mittel  von  pp,  2 p  usw.  und  die  Gewichte  dabei
iQ,  2 Q  usw.;  oder  es  kann  schließlich  jeder  dieser  beiden  Ausdrücke  für  p,
verbunden  mit  dem  vorhergehenden  Ausdrucke  für  p x ,  p 2  usw.  oder  mit
dem  für  pp,  2 p  usw.  dazu  benützt  werden,  um  zu  beweisen,  daß  p  ein  gewogenes ­
  arithmetisches  Mittel  aller  p  innerhalb  der  Anordnung  ist,  dessen
Gewichte  die  entsprechenden  q  sind.  Kurz,  der  Preis  jeder  Ware  für  das
Jahr  ist  sein  Durchschnitt  zu  allen  Zeiten  und  für  alle  Einkäufe  im  Jahre,
den  eingekauften  Quantitäten  gemäß  gewogen.
Dieser  Grundsatz  umfaßt  die  Methode  zur  Erlangung  von  Durchschnittspreisen ­
  an  verschiedenen  Plätzen.  So  ist  der  Durchschnittspreis
des  Zuckers  in  den  Vereinigten  Staaten  für  das  Jahr  1909  das  gewogene
arithmetische  Mittel  aller  Verkaufspreise  aller  Personen  in  den  Vereinigten
Staaten  und  zu  allen  Zeitpunkten  während  des  Jahres;  die  gekauften  Quantitäten ­
  sind  die  Gewichte.  Wenn  daher  große  örtliche  oder  zeitliche  Veränderungen ­
  im  Preise  eintreten,  ist  es  von  Bedeutung,  das  Hauptgewicht
auf  die  größten  Einkäufe  zu  legen.
Was  bezüglich  der  Q-  und  p-Anordnungen  gesagt  worden  ist,  bezieht
sich  nur  auf  eine  Ware.  Doch  gelten  dieselben  Grundsätze  für  jede  Ware,
für  die  sich  getrennte  Anordnungen  sowohl  in  Übereinstimmung  mit  jeder
Totalquantität  Q,  Q',  Q"  usw.  als  auch  mit  jedem  Durchschnittspreis  p,
p',  p"  usw.  aufstellen  lassen.

§  4  (zum  II.  Kapitel,  §  5).
Anordnung  der  a,  g  und  77.
Im  vorhergehenden  Abschnitt  haben  wir  gesehen,  daß  eine  „Anordnung“
der  p,  pQ  und  Q  für  jede  Ware  besteht.  Dies  gilt  für  die  rechte  Seite  der
Verkehrsgleichung.  Ähnliche  Anordnungen  bestehen  für  die  linke  Seite.
Wenn  wir,  wie  zuvor,  ein  Gemeinwesen  mit  einer  beliebigen  Anzahl
von  Personen,  durch  Bezeichnungen  rechts  unterschieden,  annehmen,  und
das  Jahr  in  Zeitpunkte  durch  Bezeichnungen  links  unterschieden  einteilen,
so  können  wir  den  Betrag  des  am  ersten  Zeitpunkte  durch  die  erste  Person
ausgegebenen  Geldes  mit  x a x ,  den  Durchschnittsbetrag  des  Geldes,  den  diese
Person  an  diesem  Zeitpunkte  in  Händen  hat,  mit  X <7 X  und  die  Umlaufsgeschwindigkeit
  an  diesem  Zeitpunkte  (zum  Jahressatze  berechnet)  mit
üÄ  bezeichnen.  Die  Ausgabe  an  dem  Zeitpunkte  ist  x  cq,  und  dessen  Rate
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.