Full text : Die Kaufkraft des Geldes

Anhang  zum  II.  Kapitel.

297

Formel  (1)  zeigt,  daß  ü  ein  gewogener  Durchschnitt  der  jährlichen
Umlaufsgeschwindigkeit  des  Geldes  der  verschiedenen  Personen  ist,  daß  die
Geschwindigkeit  des  Geldes  jeder  Person  für  das  ganze  Jahr  gemessen  und
ihrem  durchschnittlichen  vorrätigen  Geldbetrag  gemäß  gewogen  ist.
Einer  ähnlichen,  doch  etwas  verschiedenen  Anordnung  folgend,  haben  wir

_  \A  +  jA  4-  •  •  •
1G  +  +  —  •

n

iG  +2G

iCr  -|-  2 G  -j-  •  •  •

jO  +  2 G  +  •  •  •
iß-jj  +  2 G 2 U  +
,(r  +  oG  +  •  •  •

(2)

Formel  (2)  zeigt,  daß  U  ebenfalls  der  gewogene  Durchschnitt  der  Jahresgeschwindigkeit ­
  der  aufeinanderfolgenden  Zeitpunkte  ist,  in  die  das  Jahr
eingeteilt  wird;  die  Geschwindigkeit  jedes  Zeitpunktes  gilt  für  das  ganze
Gemeinwesen  und  wird  ihrem  in  Umlauf  befindlichen  Durchschnittsbetrag
des  Geldes  gemäß  gewogen.
Formel  (1)  zeigt  also  U  in  Gliedern  der  darüber  befindlichen  Kolonne,
während  Formel  (2)  ü  in  Gliedern  der  Reihe  zu  seiner  Linken  darstellt.
Um  die  Größen  l U,  2 U,  3 U  usw.  in  Gliedern  der  darüber  befindlichen  Kolonne
auszudrücken,  kann  eine  ähnliche  Formel  wie  (1)  konstruiert  werden,  während
eine  ähnliche  Formel  wie  (2)  konstruiert  werden  kann,  um  eine  jede  der
Größen  ü x ,  U 2 ,  U 3  usw.  in  Gliedern  der  Reihe  zu  ihrer  Linken  auszudrücken.
Das  heißt,  die  Geschwindigkeit  in  dem  ganzen  Gemeinwesen  zu  irgendeinem ­
  Zeitpunkte  ist  eine  spezifische  Form  des  Durchschnitts  der  Geschwindigkeit ­
  des  Geldes  der  verschiedenen  Personen  an  diesem  Zeitpunkte,
und  die  Umlaufsgeschwindigkeit  des  Geldes  von  irgendeiner  Person  für  das
ganze  Jahr  ist  eine  spezifische  Form  des  Durchschnittes  der  Geschwindigkeiten ­
  zu  verschiedenen  Zeitpunkten  für  diese  Person.
            
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