Full text: Die Kaufkraft des Geldes

Anhang zum VIII. Kapitel. 
311 
gegengesetzten Richtung hingegen unwirksam sein. Ein Verhältnis über 
40 zu 1, etwa wie 50 zu 1, würde schließlich Silbermonometallismus in 
Goldmonometallismus umkehren. Ein Verhältnis zwischen den beiden 
Extremen würde weder den einen noch den anderen Monometallismus, 
sondern den Bimetallismus zur Folge haben. Die statistische Bestimmung 
dieser Grenzen ist natürlich ein Problem, das die heutige Wissenschaft nicht 
lösen kann. Die Zahlen 28 und 40 gelten nicht als Mutmaßung, sondern 
dienen ledigüch zur Erläuterung. 
Anhang zum VIII. Kapitel. 
§ 1 (zum VIII. Kapitel, § 6). 
Umsatzstatistik an der Yale-Universität. 
Die Umsatzrate des Geldes verändert sich mit dem Betrage des Geldes, 
das bei einem gegebenen Preisniveau verausgabt wird. Mit anderen Worten, 
sie verändert sich mit dem Handelsvolumen des Einzelwesens. Die Umsatz 
statistiken unter den Studenten der Yale-Universität bilden zwei Ab 
teilungen; die erste oder frühere zeigt eine Durchschnittsgeschwindigkeit 
oder Umsatzrate von 34 für das Jahr, die zweite oder spätere, eine solche 
von 66. Der Unterschied ist wahrscheinlich teilweise den höheren Ausgaben 
der zweiten Studentengruppe zuzuschreiben, aller Vermutung nach wurde 
derselbe jedoch hauptsächlich durch ungenaue Angaben der ersten Ab 
teilung herbeigeführt. Jeder Student der ersten Gruppe wurde einfach auf 
gefordert, eine ungefähre Schätzung seiner jährlichen Geldausgaben und 
seines durchschnittlich zur Verfügung gehaltenen Geldes vorzunehmen. 
Der Quotient aus der Division der ersten Zahl durch die zweite ergab seine 
Umsatzrate. Solche Schätzungen wurden von 128 Studenten geliefert. 
Die durchschnittliche Jahresausgabe in Bargeld betrug $ 514 und der 
Durchschnittsbetrag des zur Verfügung gehaltenen Geldes $15, was den 
Quotienten 34 als Durchschnittsumsatzrate für das Jahr ergab. Diese 
Schätzungen, die in der Hauptsache nicht viel mehr als bloße Vermutungen 
darstellen, mögen das Ziel weit verfehlt haben. Um eine genauere Schätzung 
zu erhalten, wurde eine zweite Serie aufgestellt. Die sich freiwillig Meldenden 
wurden aufgefordert, während eines Monats über die täglichen Geldausgaben
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.