Full text : Die Kaufkraft des Geldes

Anhang  zum  XII.  Kapitel.

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und  die  Differenz  als  Berichtigung  für  dieses  Datum  angenommen.  Diese
Berichtigung  wurde  dann  von  den  Zahlen  des  in  der  zweiten  Kolonne  (2)
gegebenen  Geldes  der  Vereinigten  Staaten  abgezogen.  So  erhalten  wir  die
Zahlen  der  dritten  Kolonne  (3).  Ganz  unabhängige  Berichtigungen  wurden
von  Muhleman  für  die  Mitte  der  Jahre  1896  bis  einschließlich  1900  vorgenommen. ­
  Sie  sind  unbedeutender  als  die  Berichtigungen,  die  aus  den
oben  gegebenen  Zahlen  der  Münzstätte  berechnet  wurden;  die  Differenz  in
den  aufeinanderfolgenden  Jahren  beträgt  0.05,  0.03,  0.00,  0.03  und  0.05.
Die  vierte  und  fünfte  Kolonne,  (4)  (5)  unserer  Tabelle,  geben  das  Geld
im  Bundesschatzamt  und  das  in  den  Banken  gemeldete  Geld  an,  wie  es  in
den  Jahresberichten  des  Comptrollers  of  the  Currency  festgestellt  wurde.  Die
sechste  Kolonne  (6)  bringt  den  abgeschätzten  Prozentsatz  des  nichtgemeldeten
  Geldes.  Diese  Schätzung  wird  durch  die  Annahme  erlangt,  daß  die
nichtgemeldeten  Reserven  zu  den  gemeldeten  Reserven  in  demselben  Verhältnis ­
  stehen  wie  die  nichtgemeldeten  Depositen  zu  den  gemeldeten
Depositen;  die  Verhältnisse  der  letzteren  werden  aus  der  im  nächsten  Abschnitt ­
  (§3)  dieses  Anhanges  gegebenen  Tabelle  berechnet.
Wenn  wir  diesen  abgeschätzten  Prozentsatz  berechnen  und  die  hierbei
erlangte  Berichtigung  zu  dem  Geldo  der  berichtenden  Banken  hinzuzählen ­
  (Kolonne  5),  so  erhalten  wir  die  Gesamtschätzung  des  in  den
Banken  befindlichen  Geldes  (Kolonne  7).  Wenn  von  dem  berichtigten
Gelde  in  den  Vereinigten  Staaten  (wie  in  Kolonne  3  angegeben)  die  Summe
des  im  Schatzamt  befindlichen  Geldes  (Kolonne  4)  und  des  abgeschätzten
Geldes  in  den  Banken  (Kolonne  7)  subtrahiert  wird,  erhalten  wir  die  Zahlen
der  achten  Kolonne  (8).  Diese  Schätzungen  des  in  nicht  berichtenden  Banken
befindlichen  Geldes  sind  allerdings  gewissen  Irrtümern  unterworfen,  doch
würde  selbst  ein  Irrtum  von  50  Prozent  in  einer  ihrer  bedeutendsten  Schätzungen ­
  die  letzte  Kolonne  um  nicht  viel  mehr  als  2  Prozent  beeinflussen.
Eine  bedeutendere  Quelle  des  Irrtums  entspringt  aber  höchstwahrscheinlich
aus  den  Zahlen  der  zweiten  Kolonne  (2),  die  von  hypothetischen  Schätzungen
des  Goldes  in  den  Vereinigten  Staaten  abhängt.  Muhleman  schreibt  mir,
daß  die  von  der  Münzstätte  vorgenommenen  Berichtigungen  seiner  Meinung
nach  nicht  ausreichend  sind.  Durch  die  in  diesem  Bureau  gemachten  und
hier  angenommenen  Berichtigungen  verändern  sich  mehrere  der  Zahlen  der
achten  Kolonne  sogar  um  10  Prozent.  Die  bei  diesen  Berichtigungen  unterlaufenen ­
  Irrtümer  sind  aller  Wahrscheinlichkeit  nach  viel  geringer  als  10  Prozent. ­
  Es  wären  noch  weitere  Irrtumsquellen  zu  verzeichnen,  doch  können,
wenn  alle  diese  Dinge  in  Anschlag  gebracht  werden,  die  Ergebnisse  aller
Vermutung  nach  im  allgemeinen  als  zuverlässig  gelten  und  wohl  nur  einem
            
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