Full text : Die Kaufkraft des Geldes

Anhang  zum  XII.  Kapitel.

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(algebraisch  ausgedrückt),  daß  der  Nettoabfluß  (positiv  oder  negativ),  plus
der  Nettozunahme  des  Inhaltes  (negativ  oder  positiv),  Null  sein  muß.  Wir
können  diesen  Grundsatz  auf  irgendein  Reservoir  oder  Geldlager  anwenden,
doch  ist  es  hier  am  zweckmäßigsten,  ihn  auf  das  Geldreservoir  anzuwenden,
welches  die  „Kaufmännischen  Deponenten“  und,  „Nichtdeponenten“  in  einer
Gruppe  vereinigt.  Die  Kombination  dieser  beiden  wollen  wir  als  „KN-Gruppe“
  bezeichnen.  Der  in  dem  Diagramm  von  dieser  Gruppe  angezeigte
Gesamtabfluß  ist  offenbar  K b  +  K a  +  N b  +  N a ,  und  der  Gesamtzufluß  ist
B k  +  A k  +  B n  4-  A n .  Soweit  das  Diagramm  anzeigt,  ist  also  der  Nettoabfluß: ­

K b  +  K a  +  N b  +  N a -B k -A k -B n -A n .
Dieser  plus  dem  Nettoabfluß,  der  in  dem  Diagramm  nicht  angezeigt  wurde,
ist  dann  der  wirkliche  Nettoabfluß.  Da  das  Diagramm  nur  zu  dem  Zwecke
konstruiert  wurde,  Ströme  gegen  Güter  (Geldzirkulation)  und  Ströme  aus
und  in  die  Banken  darzustellen,  so  haben  wir  noch  das  in  das  Gemeinwesen
im  Austausch  für  andere  Dinge  als  Güter  fließende  Geld  und  sowohl  das,
welches  ohne  jedweden  Austausch  fließt,  als  auch  den  Nettoabfluß  außerhalb
des  Gemeinwesens  in  Berücksichtigung  zu  ziehen.
Wir  haben  somit  drei  im  Diagramm  nicht  dargestellte  Flüsse  zu  berücksichtigen. ­
  Der  erste  ist  der  Nettoabfluß  des  Geldes  von  der  „KW-Gruppe“
zur  „A-Gruppe“,  der,  wohl  im  Austausch,  nicht  aber  im  Austausch  gegen
Güter  stattfindet.  Dies  bedeutet  lediglich  einkassierte  Schecks,  denn  gemäß
der  hier  vorgenommenen  Klassifizierung  verstehen  wir  unter  „Gütern“  alles
Austauschbare  mit  Ausnahme  von  Geld  oder  Schecks.  Unsere  erste  Korrektur ­
  ist  daher  der  Nettoabfluß  des  Geldes  für  von  der  „KW-Gruppe“  kassierte ­
  Schecks,  d.  h.  die  Differenz  zwischen  den  von  der  „KW-Gruppe“  für
die  „A-Gruppe“  kassierten  Schecks  und  den  in  entgegengesetzter  Richtung
kassierten  Schecks.
Es  ist  klar,  daß  wir  hier  nichts  mit  der  Einkassierung  von  Schecks  in
Banken  zu  tun  haben,  denn  dies  ist  in  dem  Diagramm  (B a ,  B n  und  B k )  inbegriffen. ­
  Auch  haben  wir  hier  mit  der  Einkassierung  von  Schecks  innerhalb
der  „KW-Gruppe“  nichts  zu  tun,  wenn  z.  B.  ein  Ladeninhaber  einen  ihm
von  einem  „Nichtdeponenten“  präsentierten  Scheck  kassiert.  Es  handelt
sich  hier  nur  um  den  Nettoabfluß  kassierter  Schecks  von  KN  nach  A.  Diesen
Nettoabfluß  (der  positiv,  negativ  oder  Null  sein  kann),  wollen  wir  durch  den
Buchstaben  g  bezeichnen,  der  den  Begriff  „Gefälligkeits“-Schecks  ausdrückt.
Hinsichtlich  der  zweiten  Korrektur  haben  wir  den  Nettoabfluß  von
durch  die  „KA 7 -Gruppe“  für  Geschenke,  Steuern,  Diebstähle  usw.  hinge ­
            
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