Full text : Die Kaufkraft des Geldes

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Anhang  zum  XII.  Kapitel.

dieselbe  eine  Diskussion  und  Untersuchung  der  Frage  veranlassen  und  insbesondere ­
  klarstellen  möge,  inwieweit  diese  Formel  auf  Länder  angewendet
werden  kann,  in  denen  das  Material  für  die  ersten  beiden  Glieder,  nämlich
für  das  deponierte  Geld  und  für  die  Ausgaben  der  „Nichtdeponenten“,
vorhanden  ist.  Ersteres  ist  in  den  meisten  Kulturländern  vornehmlich
Gegenstand  täglicher  Aufzeichnung,  und  letzteres  besteht  in  der  Hauptsache
aus  Löhnen,  einer  Größe,  welche  schon  seit  langer  Zeit  mit  Vorliebe  zu
statistischen  Schätzungen  genommen  wurde.
§  7  (zum  XII.  Kapitel,  §  4).
Anwendung  der  Formel  zur  Berechnung  von  TJ  für  die
Jahre  1896  und  1909.
Wir  wollen  nun  die  Verwendung  unserer  Formel  an  den  für  die  Vereinigten ­
  Staaten  gegebenen  Zahlen  erläutern.  Der  Bericht  des  Comptrollers
of  the  Currency  für  das  Jahr  1896,  auf  den  bereits  verwiesen  wurde,  und  der
Spezialbericht  der  National  Monetary  Commission  für  das  Jahr  1909  geben
uns  eine  Grundlage  zur  Abschätzung  des  ersten  Gliedes  (K b  -f-  A b  +  N b ),
des  jährlichen  in  diesen  beiden  Jahren  in  den  Banken  deponierten  Geldes.
Beide  Berichte  wurden  unter  der  Leitung  von  Professor  David  Kinley  von
der  Universität  Illinois  erstattet.  Wir  wollen  zunächst  die  Zahlen  für  das
Jahr  1896  betrachten.  Das  gesamte,  an  dem  dem  1.  Juli  1896  nächstgelegenen ­
  Abrechnungstage  in  den  Banken  deponierte  Geld  betrug  7.4  Prozent ­
  der  Gesamtdepositen  aller  Art.  Die  Gesamtsumme  aller  Bericht  erstattenden ­
  Banken  betrug  303  Millionen,  von  denen  7.4  Prozent  die  Summe  von
$  22  400000  ausmachen.  Über  $  16  200  000  waren  bei  3474  Nationalbanken,  und
der  Rest  bei  2056  anderen  Banken  deponiert.  Dem  Berichte  des  Comptrollers
zufolge  gab  es  damals  im  Lande  insgesamt  ungefähr  13  000  Banken.  Auf
Grund  dieser  Zahlen  versuchte  der  Comptroller  die  (Einzel-)Depositen  aller
Art  für  alle  13  000  Banken  abzuschätzen,  indem  er  annahm,  daß  das  Durchschnitts-Depositum ­
  dieselbe  Höhe  habe,  wie  das  der  Banken  auf  dem  Lande,
von  denen  Berichte  Vorlagen.  Bei  Banken  an  Orten  mit  12  000  Einwohnern
oder  weniger  betrug  dieser  Durchschnitt  $  2375.  Wenn  wir  diesen  Durchschnitt ­
  auf  die  nicht  Bericht  erstattenden  Banken  anwenden,  so  erhöhen  sich
die  Einzeldepositen  (in  Höhe  von  $  26  500  000)  um  weitere  $  17  800  000.
Wenn  wir  dasselbe  Zunahmeverhältnis  auf  die  gesamten  GeMdepositen
anwenden,  so  erhöht  sich  die  Summe  von  22.4  Millionen  um  15.0  Millionen,
was  eine  Gesamtsumme  von  37.4  Millionen  als  das  an  dem  dem  1.  Juli  1896
nächsten  Abrechnungstage  in  den  Banken  deponierte  Geld  ergibt.  Diese
Zahl  repräsentiert  wenigstens  annähernd  den  ungefähren  Zufluß  des  Geldes
            
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