Verlag von Gustav Fischer in Jena.
Die kapitalistische Anwendung der Maschinerie. SaStaedt 1
Dr. phil. et rer. pol. in Bonn. Mit einer Kurve im Text. 1905. Preis: 2 Mark.
Handel und Gewerbe, Nr. 1 vom 7. Okt. 1905:
Die vorliegende Arbeit ist aus der Absicht des Verfassers hervorgegangen,
Marx’ Theorie der industriellen Reservearmee zu widerlegen. Der Verfasser sucht
die Frage zu beantworten, ob den Nachteilen, die durch die Anwendung von Maschinen
hervorgerufen werden, eine Kompensation gegenüberstehe.
Die Konzentration in der Eisenindustrie und die Lage der reinen
Ufol-zuiarkn Von Heinrich Mannstaedt, Dr. phil. et rer. pol in Bonn.
waizwerne. 1900. Preis . t Mark 60 Pf
Das Submissionswesen in Deutschland Von Ma ^®is”2 e Mark 40 * * * * 5 * * * 9 pf!
Inhalt: 1. Die Entstehung und Entwicklung des Submissionswesens in
Deutschland bis zur Gegenwart. — 2. Das Submissionsverfahren der öffentlichen
Verwaltungen, a) Das Ausbietungsverfahren, bl Die Vertragsverbindungen
(Kaution, Mehr- oder Minderleistung, Haftpflicht.) — 3. Das Verfahren der Unternehmer
hei den Angeboten, a) Die Zuschlagserteilung, b) Die Ursachen der Preisdifferenzen
bei den Angeboten (Rechenfehler, Patente und Fabrikgeheimnisse, ungenügende
Selbstkostenberechnung). — 4. Die Arbeitsbedingungen, a) Im Interesse
der Arbeiter (Lohnklausel usw.). b) Im Interesse der Arbeitgeber (die Streitkiausel).
5. Die Wirkungen des Submissionswesens, a) Auf die Löhne, b) Auf die Kartelle,
c) Auf die Preise, d) Auf die Qualität der Arbeit, e) Auf das Geschäftsgebaren.
Tägliche Rundschau vom 25. Januar 1907:
Wer für die Gesundung der Verhältnisse irgendwie zu wirken berufen ist, kann
sich aus dem Hellerschen Buch wegen seiner Vielseitigkeit, Gründlichkeit und Zuverlässigkeit
manchen Rat holen. Aber auch jeder, der sich an einer Verdingung
beteiligen will, tut gut, erst das Hellersche Buch zu lesen; er wird daraus für-die
Berechnung und Aufstellung eines vernünftigen Angebots manches lernen können.
Die rechtliche Behandlung der Kartelle.
1903.
Von Dr. Karl Hirsch, Gerichtsassessor
in Frankfurt a. M.
Preis: 1 Mark.
Der Tag vom 28 März 1903:
. . . Das alles umfaßt nicht viel mehr als ein Dutzend Seiten Text — aber in
den 22 Seiten „Anmerkungen“ ist eine erstauliche Fülle Materials durchgearbeitet
zusammengetragen, das einem jeden, der über das Kartellproblem wissenschaftlich
arbeiten oder sich auch nur orientieren will, die Hirsch’sche Broschüre geradezu
unentbehrlich macht; in weitgehender Weise sind auch die in Zeitungen und
Zeitschriften zerstreuten Beiträge berücksichtigt. Eine außerordentlich erfeuliche
Leistung eines emsigen und mit Verständnis arbeitenden Fleißes.
Gewerblicher Konstitutionalismus.
Von Dr. Karl Mamroth. 1911.
Die Arbeitstarifverträge in ihrer volkswirtschaftlichen
und sozialen Bedeutung.
Preis: 4 Mark.
Inhalt: Einleitung. Wesen des gewerblichen Konstitutionalismus. — 1. Begriffsbestimmung
und Einteilung der Arbeitstarifverträge. —■ 2. Die Entwicklung
der Arbeitstarifverträge. -— 3. Der Inhalt der • Arbeitstarif Verträge. — 4. Gewerkvereine
und Unternehmerverbände als Vorbedingung der Arbeitstarifverträge. —
5. Die Anwendbarkeit der Arbeitstarifverträge auf die gewerblichen Betriebsformen.
— 6. Vorteile und Nachteile der Arbeitstarifverträge. — Schluß: Ausblick, insbesondere
auf die zukünftige rechtliche Gestaltung der Arbeitstarifverträge im Deutschen Reiche.
Archiv für die Geschichte des Sozialimus. Bd. V, Heft 1/2:
Die vorliegende Arbeit ist eine recht sorgsame Zusammenfassung aller durch
wissenschaftliche und praktisch-politische Diskussion gewonnenen Ergebnisse über
Wesen, Natur, Zweck, Inhalt, Vorbedingungen, Anwendbarkeit usw. der Arbeitstarifverträge.
... Im übrigen zeigt die Arbeit eine anerkennenswerte Orientierung in der
einschlägigen Literatur und bietet durch ihren stark kompilatorischen Charakter
eine gute Möglichkeit, sich rasch über den Stand der Diskussion in
einzelnen Detailfragen des Arbeitstarifvertragswesens zu unterrichten.
... 0. von Zwiedineck.