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in der er zu einem runden Strange zusammengepreßt wird. An
einer anderen Stelle der Maschine ist eine Bobine aufgesetzt, von
welcher sich der Papierstreifen automatisch abwickelt und durch
einen Druckapparat geht, in dem das Papier mit Firma- und Sorten
namenaufdruck versehen wird. Von dem Druckapparat gelangt der
Papierstreifen an einer rotierenden Scheibe vorbei, die automatisch
aus einem Behälter mit Leim beschmiert wird und den Papierstreifen
an der einen Längsseite berührt und mit Leim versieht, an die
Kammer, wird automatisch um dieselbe gelegt, zu einer Papierröhre
geformt und zusammengeleimt. In diese sich immer wieder erneu
ernde Hülse gelangt der Tabakstrang bei seinem Austritt aus der
Kammer. Die jetzt entstehende, endlose Zigarette wird nur noch
durch einen Schneideapparat in Stücke von gewünschter Länge
zerschnitten und die Zigarette ist fertig.
Zur Bedienung einer solchen Zigarettenmaschine sind drei
Personen erforderlich: Ein Maschinenführer, der aber mehrere
Maschinen zugleich versehen kann, eine Arbeiterin zum Auflegen
des Tabaks und eine zum Abnehmen der fertigen Zigaretten.
Aufgabe der letzteren ist es auch, etwa mißratene Stücke — die
Maschinen produzieren durchschnittlich 2—4 Proz. Ausschuß —-
auszusortieren. Diese Ausschußzigaretten werden wieder aufge
schnitten — in großen Betrieben geschieht dies meist durch besondere
Aufreißmaschinen — und ihres Tabakinhaltes beraubt. Der so wieder
gewonnene Tabak wird von neuem zur Zigarettenfabrikation verwendet.
Gleich den Handarbeiterinnen erhält auch der Maschinenführer
an der Tabakausgabestelle sein Tabakquantum zugewogen und die
Bobinen zugezählt; hier liefert er auch nach Verarbeitung des er
haltenen Materials die daraus gefertigten Fabrikate einschließlich
der Ausschußzigaretten ab, wobei wiederum in üblicher Weise ein
Nachwiegen stattfindet. Sodann wandern auch die Maschinen-
Zigaretten in das Lager für halbfertige Fabrikate.
Die Maschinen machen für den Zigarettenfabrikanten das Halten
einer besonderen Reparatur- und Messerschleif Werkstatt
notwendig. In der Reparaturwerkstätte einer großen Zigaretten
fabrik sind andauernd mehrere Schlosser unter Leitung eines Werk
führers damit beschäftigt, entstandene Schäden zu reparieren,
wünschenswerte Verbesserungen an den Maschinen anzubringen
usw. In der Messerschleiferei werden von besonders hierzu an-
gestellten Schleifern mit Maschinen die Messer für die Tabakschneide-,
Hülsen-, Stopf- und Zigarettenmaschinen, die stets haarscharf sein
müssen, geschliffen.
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