Kapitel I. Die Optimisten.
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Summe der von ihm geleisteten Dienste ist. Hier haben wir die Harmonie.
Was kann man besseres wünschen? Bastiat gerät in Exstase, diese
Formel gefunden zu haben. Sie erklärt Alles, sie gleicht alle Widersprüche
aus, löst alle Schwierigkeiten und gibt zugleich den Schlüssel zu der Frage,
die das Kreuz derVolkswirtschaftlerwar: warum der Diamant wertvoller als
das Wasser sei? Antwortet sie doch: einfach deshalb, weil der, der mir
einen Diamanten abläßt, mir einen größeren Dienst leistet als der, der mir
ein Glas Wasser gibt, — wenn ich nicht gerade auf dem Floß der Schiffbrüchigen
der Medusa bin. Aber auch in diesem Falle würde, da der
geleistete Dienst unberechenbar groß ist, der Wert unermeßlich groß sein!
Alle von den Volkswirtschaftlern vorgeschlagenen Lösungen — Nutzen,
Seltenheit, Erwerbsschwierigkeit, Produktionskosten, Arbeit — sind in
dem Begriff des Dienstes enthalten. „So sollten sich also die Volkswirtschaftler
aller Schattierungen zufrieden geben. Sie haben Alle recht, da
sie die Wahrheit von einer Seite gesehen haben. Auf der Rückseite der
Medaille lag allerdings der Irrtum“ 1 ). Weiterhin hat das Wort „Dienste“
den Vorzug, zugleich mit dem eigentlichen Wert, nämlich mit dem Preise
... ’) Harmonies, Kap. V, S. 193. „Sozialisten, Volkswirtschaftler, Gleichheits-Junger,
Anhänger der Brüderlichkeit, ich trete euch Allen entgegen, soviel ihr auch
sem mögt und bestreite, daß ihr auch nur den Schatten eines Einwurfs gegen die gerechtfertigte
Gegenseitigkeit freiwilliger Dienste und infolgedessen gegen das Eigenhm,
so wie ich es definiert habe, erheben könnt! ... In ihren gegenseitigen Belebungen
sind die Menschen nur mit Hinsicht auf die Werte Eigen-“
m ® r ’ u hd die Werte stellen nur verglichene Dienste vor, die frei
Ur >d 2G8)^ en Un(1 frei S cgeben werd cn“ (Harmonies, Kap. VIII, S. 265
Wirt ^ enn es der Umfang dieses Buches.gestatten würde, voll den italienischen Volksin
uchaftlern zu sprechen, müßten wir hier Ferrara, der von 1849 bis 1858 Professor
wirt"h" WaT ’ erw ähnen. Er steht durch seine Lehren über den Wert und über die
der S T tliche n Harmonien in enger Verbindung mit den Schulen Carey’s und Bastiat’s
sehaftr i!^ en0SSC er übrigens war. Die Werttheorie, auf der er das ganze volkswirtjede
Gebäude ruhen läßt, ist die der Reproduktionskosten. Der Wert eines
Son . n Gegenstandes wird nicht von der Arbeit, die er wirklich gekostet hat, bestimmt,
W( ' rn von der, die notwendig ist, um einen gleichen Gegenstand zu erzeugen, oder, —
das B'W S, ' C ^ Um e i nen Gegenstand handelt, dessen Menge absolut begrenzt ist, z. B.
erze ' ( e ’ nes alten Meisters — von der Arbeit, die notwendig ist, um das wieder zu
ojf 1 . was das gleiche Bedürfnis am besten befriedigen kann (Anwendung des
warVtT* der Substitution, das aber zur Zeit Ferrara’s noch nicht formuliert
)i c hg .Ghd da infolge des Fortschrittes der Industrie die Arbeitskosten (die menschd;
n u Anstr engung) das Bestreben zeigen, ständig geringer zu werden, so haben wir
0 Harmonie.
p EltR Dinge, die Erde und ihre Produkte wie die Kapitalien, unterliegen nach
und 1- U demselben Gesetze, und somit ist das Unglücksgesetz der Rente widerlegt
, as fortschreitende Fallen des Zinsfußes sichergestellt,
setzun 16 bau P ts ächlichsten Schriften Ferrara’s sind Vorreden zu italienischen Über-E
Co gen . der großen Ökonomisten, die in der Sammlung der Bibliotheca delP
omista (Turin, 1850—1870, 26 Bde.) erschienen.