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selbst welches Geschlecht am meisten zu der Totalsumme
menschlicher Leistungen beizutragen hat. Wichtig vor allem
ist, daß jedes einzelne Mitglied der Menschheit, unabhängig
von Rasse, Geschlecht oder Typus, genau jenes Arbeitsfeld
findet, auf dem es sich am besten entwickeln kann und sich
am glücklichsten und wohlsten fühlt, und in welchem seine
besondern Fähigkeiten und Gaben am wirksamsten und
segensreichsten für seine Nebenmenschen verwendet
werden.
Es bedeutet für uns als Frauen nichts, weniger als nichts,
ob von den Kindern, die wir zur Welt bringen, die Söhne
an Tüchtigkeit, Intelligenz und Geschicklichkeit die Töch
ter überragen oder die Töchter die Söhne, wenn nur bei
keinem unserer Kinder eine Entwicklungsmöglichkeit gänz
lich verloren geht oder an eine geringe Aufgabe vergeudet
wird, während sie für eine höhere, wertvollere hätte verwen
det werden können. Wenn nur keine wünschenswerte Fähig
keit des wundersamen Geschöpfs, das wir unter Schmerzen
geboren haben, unentwickelt bleibt, so ist es für uns als
Frauen vollständig gleichgültig, welches Geschlecht das
andere an Tatkraft, Wissen und Vorzüglichkeit übertrifft,
sofern nur beide ihr Bestes erreichen. Es gibt nur eines
auf der Welt, das der Frau so kostbar wäre wie die Toch
ter, die ihrem Leib entsprossen ist — der Sohn. Es gibt
nur eines, das der Frau teurer wäre als ihr Selbst — der
Mann. So wie kein vernünftiger Mensch sich darum küm
mert, ob seine rechte oder linke Herzkammer besser arbei
tet oder wichtiger für sein Wohlbefinden ist, wenn nur
beide gesund und kräftig sind, sowie keine vernünftige
Frau sich sorgen wird, ihre rechte Brust könnte die linke
an Schönheit und Fülle übertreffen, so wird kein vernünf
tiger Mann und keine vernünftige Frau ängstlich die Vor
züge von Mann und Frau vergleichen. Und Liebe rechnet
nicht. Was wir vom Leben fordern, ist, daß das Werkzeug
in jene Hand gelegt werde, die es am besten zu gebrauchen