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vielleicht morgen, wenn sie geschlossen einherschreitet, die
Welt mit ihrem Tritt erschüttern wird.
Vielleicht ist nicht eine unter zehn, ja vielleicht nicht
eine unter zwanzigtausend Frauen, die an dem Kampf teilnehmen,
die klar und bündig von den Ursachen Rechenschaft
geben könnte, die zu der Disharmonie in der gegenwärtigen
Lage der Frau geführt haben, oder die Vorteile
einer Umwandlung klar darzulegen wüßte; ebenso wie
kaum ein Soldat in einer Armee von zehn- oder zwanzigtausend,
die bereit sind, ihr Leben für ihr Vaterland zu
lassen, imstande wäre, in Klarheit und Kürze Aufschluß
über die Geschichte des Landes und die Verhältnisse,
welche den Krieg herbeigeführt haben, zu geben und ebensowenig
ein genaues und detailliertes Bild von den Folgen
seines Kampfes. Er weiß nur, daß sein Vaterland ihn ruft,
und kennt nur den Platz, an dem er zu stehen, und die Arbeit,
die er zu leisten hat.
Möglicherweise hat nicht eine von zehntausend Frauen
es mit wissenschaftlicher Exaktheit erfaßt, und noch weniger
vermag sie es mit dialektischer Schärfe auszudrücken,
welches die großen treibenden Kräfte sind, die sie zum
Handeln bewegen und zwingen. Sie wird vielleicht nicht
das große, im Mittelpunkt stehende Faktum klar erfaßt
haben, daß jede neue Generation der Menschheit hindurchgehen
muß durch den Leib ihrer Frauen wie durch eine
Gußform, aus der sie mit unverwischbaren Kennzeichen
hervorkommt. Wie der Kopf des Kindes bei der Geburt
durch den weiblichen os cervix hindurch muß, der einen
Ring bildet, der für immer die Größe des menschlichen
Kopfes bestimmt, und nur wenn dieser os cervix sich erweitern
würde, sich im Laufe der Zeiten auch der Umfang
des Kopfes vergrößern könnte, ganz ebenso bilden die
Geistesfähigkeiten, die Körperkräfte und die Gemütstiefe
der Frau einen unüberschreitbaren Ring, der für jede folgende
Generation die Grenze des Wachstums der mensch-