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es leicht eine „„Konspiration gegen das Publikum“‘, einen Versuch zur
Preissteigerung veranlaßt. Das Ideal ist eine Gesellschaft, die wir als
„atomistisch‘‘ bezeichnen können und die aus isolierten Individuen, die
nur tauschwirtschaftlich miteinander in Verbindung treten, besteht und
über dieselben nur einen Staat, der lediglich die Rechtsordnung dieser
auschwirtschaft zu überwachen hat, setzt.
Die Theorie für die Regulierung der Tauschwirtschaft durch die
freie Konkurrenz ist sehr einfach. Man stellt sich die ganze TäuschWitt“
schaft als einen Markt vor. Die Preisbildung wird hier durch Angebot
re .
nd Nachfrage bestimmt. Da alle Käufer zum billigsten Preis kaufen
wollen, wird in der Gleichgewichtslage kein Verkäufer einen ha
Preis fordern können, als die übrigen. Es wird deshalb für jede Ware
nur ein einheitlicher Preis bestehen können. Sobald etwa die Nachfrage
nach einer Ware überwiegt, werden die Verkäufer die Gelegenheit be-
nutzen, um den Preis zu erhöhen. Dadurch wird die Nachfrage be-
schränkt, bis sie durch das Angebot versorgt werden kann, Stiege der
Preis noch mehr, würde die Nachfrage so stark beschränkt werden, daß
das Angebot überwiegen würde und die Verkäufer, um die Ware loszu-
werden, einen niedrigeren Preis annehmen würden. Der Markt kann
also nur bei einer Preisbildung, die die Nachfrage in Übereinstimmung
mit dem Angebot bringt, im Gleichgewicht sein. Dieser Markt reguliert
auch die Produktion. Wenn zu wenig Produktivkräfte einem gewissen
Produktionszweig gewidmet sind und also die Nachfrage des betreffen-
den Produkts bei der bestehenden Preislage nicht befriedigt werden
kann, wird die dadurch unmittelbar veranlaßte Preissteigerung nicht
ur die Nachfrage beschränken, sondern auch neue Produktivkräfte
zu diesem besonders lohnenden Produktionszweig heranziehen und
somit eine Steigerung der Produktion bewirken, welche fortgesetzt
werden muß, bis Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage ein-
tritt. Diese gesteigerte Produktion wird vielleicht die Preissteigerung
etwas zurückschrauben, im allgemeinen setzt aber das Gleichgewicht
einen etwas erhöhten Preis voraus. Herrscht dagegen bei einer ge-
wissen Preislage Überproduktion in einem Produktionszweig, so sind die
Produzenten gezwungen, ihre Produkte zu herabgesetztem Preis zu ver-
aufen. Dadurch wird die Produktion weniger lohnend und Produktiv-
räfte werden ihr wieder entzogen, wodurch das Angebot vermindert
wird. Gleichzeitig wird die Nachfrage dem niedrigeren Preis zufolge
verstärkt und das Gleichgewicht tritt bei einem bestimmten Preis ein
Es würde also nach dieser Theorie unter der Herrschaft der freie
Konkurrenz das Spiel des Angebots und der Nachfrage eine Preisbil-
dung in Übereinstimmung mit unserem Prinzip der Knappheit herbei-
ühren. Diese Preisbildung würde nicht nur die Waren, sondern auch
Dienste und Produktionsmittel aller Art mit einschließen und somit ein
allgemeiner Regulator einerseits für die Berufswahl und überhaupt für
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