thumbs: Durch die Kriegswirtschaft zur Naturalwirtschaft

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Fall 11. 
Zirkulations 
zeit 3 
A 
B 
C 
ti 
t2 
t8 
t« 
a, 100 K 
a, b 
a, b 
b, 100 K 
b 
100 K 
c 
c 
c 
c 
100 K 
a 
Fall III. 
Zirkulations 
zeit 6 
A 
B 
C 
ti 
ta 
ts 
t4 
tö 
ts 
t7 
a, 50 K 
. b 
T 
b 
"’T 
i-1- “ 
b, 50 K 
b 
|-,50K 
b c 
Y’ y 
b c 
T’ Y 
y, 50 K 
c 
c 
c 
c 
y, 50 K 
c a 
Y’ Y 
c a 
Y’ Y 
|.50K 
a 
Wenn nur ein Zeitteil zur Verfügung steht, so müssen in unserem Falle 300 Kronen 
zur Verfügung stehen: Fall I. Es genügen aber 100 Kronen, wenn so viel 
Zeit vorhanden ist, daß die 100 Kronen einen ganzen Umlauf zu vollenden 
vermögen. A gibt die 100 Kronen dem B und erhält dafür b, der B gibt 
sie dem C und erhält dafür c, der C gibt sie wieder dem A und erhält dafür a. 
Alle Güter haben ihren Platz verändert, die Geldsumme ist wieder an der alten 
Stelle angelangt und hat nur dazu gedient, den Umsatz zu fördern. Besitzt A 
nur 50 Kronen, so kann er nur ein halbes b kaufen, B natürlich wieder nur 
1/2 c usw. Wir sehen in unserem Schema wieder, wie Zeitpunkt für Zeitpunkt 
die Geldstücke und Waren ihren Platz ändern, bis die Zirkulation vollendet 
ist. Wir sehen, daß auch mit 50 Kronen das Auslangen gefunden werden 
kann, ln analoger Weise können noch kleinere Geldmengen genügen, wenn 
nur die Zirkulationszeit genügend lang ist. Wir können dies so ausdrücken, 
daß wir sagen : die kleinere Geldmenge leistet dasselbe für 
den Güterumsatz wie die größere, wenn die Zirkulations 
zeit größer ist. Wir setzen dabei voraus, daß die 'Übertragung des Geldes 
von einer Person zur anderen immer in derselben Zeit erfolgt. Dauert diese 
Übertragung z. B. weniger lang, wenn kleinere Geldmengen verwendet werden, 
so können wir sagen : die kleinere Geldmenge kann dasselbe 
leisten wie die größere und zwar in der gleichen Zeit, wenn 
die Zirkulationsgeschwindigkeit wächst. 
Die Verringerung der Geldmenge kann also durch Verlängerung der Zir 
kulationszeit oder durch Erhöhung der Zirkulationsgeschwindigkeit kompensiert 
werden, es kann aber auch die Kompensation in der Weise erfolgen, daß 
die Preise der Waren fallen. Dann kann die Zirkulationsgeschwindigkeit gleich 
bleiben und dennoch der Umsatz der Waren bei verringerter Geldmenge unver 
ändert vor sich gehen. Greifen wir z. B. III heraus. Denken wir, der Preis 
sei auf 50 Kronen pro Ware gefallen, so ist es klar, daß nun die Zirkulations 
geschwindigkeit ebenso groß wäre, wie im Fall II; die Tabellen VIII und IX 
zeigen uns das; über den Fall I will ich hier nicht näher sprechen, da er sich 
anders verhält.
	        
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