fullscreen: Preußisches Landbuch

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kinder erzogen werden sollen, und der städtischen Kranken-Anstalt 200 Thlr. 
zur Verpflegung armer Dienstboten. 
Braun scheS Bermächtniß zu Köslin, 
von dem zu Köslin am 19. September 1859 verstorbenen Bürgermeister 
a. D. Geh. Regicr.-Rath Braun und dessen Ehegattin Luise geb. 
A schock herrührend. Sie setzten der Stadt behufs einer milden 
Stiftung ein Legat von 6000 Thlr. aus. 
v. Braunschweig Bö ttchersche Stiftung zu Kolberg, 
begründet 1612. Im Jahre 1800 bestand das Vermögen in 2600 Thlr. 
Kapital und mehreren Aeckern. Die Zinsen wurden an Arme aus der 
Familie, an fremde Haus-Arme, an dürftige Prediger und Schulbcdiente, 
und an Studircnde aus der Familie vertbeilt. Die Verwaltung führte 
der Aelteste der Familie v. Braunschweig. 
Braunschweigsche Vermächtnisse. 
Die Geschwister Sophie Eleonore und Luise Dorothee Braunschweig 
zu Köslin legirten in ihrem am 30. Oktbr. 1835 publizirten Testa 
mente 5400Thlr., und zwar a) zu Gunsten unbemittelter Studirenden 
2000 Thlr., deren Zinsen durch das dortige Scholarchat zu zwei Sti 
pendien verwendet werden sollen; b) zur Unterstützung hilfsbedürftiger 
Personen weiblichen Geschlechts aus den höheren Ständen 2000 Thlr. 
und zwar mit der Maßgabe, daß der jährliche Zins-Ertrag in Raten 
von 25 Thlr. an eine Person der vorgedachten Kategorie, so lange ihre 
Hülfsbedürftigkeit dauert, gezahlt werden sollen; c) der Stadt-Armen» 
ķasse 200 Thlr.; <1) dem Unterstütznngs - Fonds für hülfsbedürftige 
Schüler daselbst 200 Thlr.; e) der Marienkirche mit der Verpflichtung 
zur baulichen Unterhaltung des Braunschweigsche Erb-Begräbnisses 
in Grundstücken circa 1000 Thlr. 
Levin BraunSdorf, 
Magister, Diakonus zu St. Ulrich in Magdeburg, (t 1608) legirte 
1000 Gulden zu einem Universitäts-Stipendium. Dieses Stipendium 
darf nur an dortige Bürgerskinder evang. Konfession verliehen wer 
den, unter diesen haben Glieder der Schreckschcn Familie das Vor 
zugsrecht. Kollatoren sind die drei Familien-Aeltcstcn der Schreck 
en Familie. Das Kapital von 750 Thlr. ist mit 2 pCt. verzinslich. 
^ spendimi, beträgt demnach jährlich 15 Thlr. 
-, . „ BranöscheS Bermächtniß. 
Der un Januar 1& 
Johannes Sohn, v 
Gemarkt letztwillig 
nach Abzug zweier 
Thlr. jährlich, zur 
wenden. 
v. Bredowsche Familien-Stiftung. 
Sie ist durch die Glieder der Familie v. Bred ow gestiftet, welche zur 
* zu Barmen t Rentner Joh. Abraham Braus, 
machte den Armen der reformirten Gemeinde zu 
0,000 Thlr. Die Zinsen dieses Kapitals sind 
benslänglichen Renten an arme Verwandte à 60 
-Unterhaltung der Armen im Armenhause zu ver-
	        
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