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blicklichen Wert des Grund und Bodens, wie er sich in den zurzeit"
erzielten Bodenpreiseu spiegelt, unter diesen Umständen viel besser wieder,,
da dieses den Preis des qm nach dem Durchschnitt der jeweils für den
qm erzielten Verkaufspreise berechnet, nicht aber auch zu gleicher Zeit
die Summe der Quadratmeter (die Größe des Blocks) berücksichtigt.
Da nun aber in der Gemeinde sehr häufig größere Ankäufe aus bäuer
lichem oder Speknlantenbesitz von gewerbsmäßigen Baustellenverkäufern
stattfinden, so würden in den betreffenden Jahren nur die von diesen
für den qm gezahlten Preise als Durchschnittsbodenpreise zur Geltung
kommen, während die von diesen getätigten Verkäufe mit ihrer Wert
steigerung nicht ins Gewicht fallen.
Um jedoch vollkommen sicher zu gehen, will ich beide Durchschnitts
ziffern angeben und dadurch zugleich den Unterschied zwischen dem Er
gebnis der Anwendung beider Mittel zeigen; die Umsätze größerer
Terrains werden nach dem gewogenen Mittel dann stets ein Sinken
der Bodenpreise vortäuschen.
Es würde nun ein falsches Bild geben, wenn ich die Bodenpreise
der ganzen Feldmark durch einen allgemeinen Durchschnitt festlegen
wollte, da der Wert des Grund und Bodens in Fichtenau bedeutend
von dem im alten Dorfe, dieser aber wieder von dem im Grätzwalde
oder gar in den abgelegensten Teilen der Gemarkung abweicht. Ich bin
daher der Einteilung der Geniarkung in 5 Kartenblätter gefolgt, wie
sie das Kgl. Katasteramt festgesetzt hat. Bilden diese immerhin auch
keine geschlossenen Entwicklungsteile, so kommen sich doch hier die Boden-
preise sehr nahe; trotzdem fühlte ich mich einigemale wegen zu weit
gehenden Unterschieds der Bodenpreise in demselben Kartenblatt ver
pflichtet, eine weitere Teilung innerhalb derselben vorzunehmen.
Kartend latt 1.
Das auf diesem dargestellte Gelände wird im Norden und Osten
begrenzt durch das Vorwerk Grüueliude, im Westen von Kartenblatt 5
und im Süden von Kartenblatt 2.
Das Terrain befindet sich zum größten Teil noch in landwirt
schaftlicher Bewirtschaftung; ein Bebauungsplan ist noch nicht speziell
für das Gebiet nordöstlich des Woltersdorfer Weges, also auch nicht
für diesen Teil der Gemarkung festgestellt. Trotzdem sind zwei Komplexe,
die am weitesten vom Dorfe entfernt, in der Nähe der Grünelinder
Grenze liegen, parzelliert worden. Die Bodeupreise waren naturgemäß
sehr billig; es sind daher nur kleine Leute, die sich hier Land er
worben haben. Dadurch, daß diese Leute trotz der Bekauntmachung
der Gemeinde, daß der Fluchtlinienplan noch nicht festgesetzt sei, sich
hier ankauften, stehen ihnen große Unannehmlichkeiten bevor, weil der vom