U. S. Amerikas Schiffbau in Frieden und Krieg.
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tragende Ausrüstung, Löhnung, Versorgung, Verpflegung
und der spätere Rücktransport des Heeres. Wieder
ein sehr schlechtes Geschäft für die U. S. Amerikanische
Regierung!
Voraussichtliches Ergebnis während
der nächsten Jahre. Es wird U. S. Amerika
im Jahre 1918 nicht gelingen, sechs Millionen Tonnen
Frachtraum in Eisenschiffen fertig zu stellen. Dadurch
wird vielleicht auch der Erfolg unserer U-Boote etwas
geringer werden, da nicht genügend zu versenken
da ist. Die große Bilanz des Frachtraumkrieges
wird dadurch für unsere Feinde nicht besser, da die zum
Vergleich gemachten Annahmen über die Zahl der gegen
den amerikanischen Anteil des Schiffbaues erforderlichen
U-Boote, über den Verlust und über die Kosten
des Ersatzes sehr ungünstig für uns in Rechnung gestellt
wurden. Es bleibt aber die Frage offen, ob es
vielleicht möglich ist, daß später U. S. Amerika seinen
Schiffbau so stark vergrößert, um für unsere Feinde
einen erträglichen Dauerzustand zu schaffen. Im Gegensatz
zu anderen Beurteilern halte ich es, wenn die
Not dazu zwingt, nicht für ausgeschlossen, daß etwa
1919 oder 1920 ein solcher Zustand erreicht werden
kann. Aber dazu ist es zunächst erforderlich, daß
die Werften in U. S. Amerika noch erheblich vermehrt
und vergrößert werden, und daß die dazu notwendigen
Anlagen, Hellinge, Werkstätten, Werkzeugmaschinen,
Krane, Erweiterungen der Maschinenfabriken
und Hilfsindustrien für Hilfsmaschinen und
Ausrüstung geschaffen werden. Diese erfordern wieder
neue, zunächst unproduktive Kräfte an Material und
Menschen, ferner Zeit und vor allem Erfahrung, da
brauchbare Seeschiffe nicht so leicht von jeder beliebigen
Stelle zu bauen sind. Ich glaube, daß bei dieser