Full text : Die Nährmittelverteilung im Kriege

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schweig:  in  Kübeln  von  22  Pfund  netto  und  in  Fässern  von
etwa  400  Pfund,  Hannover:  in  Blechdosen  von  500  Gramm
und  in  Eimern  von  4y 2  und  von  25  Pfund,  Berlin:  in  Korbflaschen ­
  von  etwa  32  Kilogramm,  H  albe  r  st  a  b  t:  in  Fässern  von
etwa  75  Kilogramm.  In  welchen  Packungen  die  Mainzer  Fabrik
liefern  wird,  steht  noch  nicht  fest.  Dänischer  Extrakt  kommt
in  Pappdosen  zu  450  Gramm  zur  Verteilung.
Der  Preis  für  den  deutschen  Knochenbrüh-Extrakt  einschließlich ­
  Faß,  Kübel  oder  Eimer  beträgt  für  das  Kilogramm  ab  Versandstation ­
  2,60  Mark.  Bei  Dosenpackungen  werden  für  die  Kiste
4,50  Mark  berechnet,  außerdem  für  jede  Pappdose  zu  600  Gramni
46  Pfg.,  für  jede  Pappdose  zu  1000  Gramm  65  Pfg.  Blechdosen
werden  nicht  besonders  berechnet.  Der  Preis  des  dänischen  Extrakts ­
  ist  6,20  Mark  für  das  Kilogranim  ab  Versandstation.  Für
die  Dosenpackungen  (Pappdosen  und  Porzellandosen)  erhöht  sich
der  Preis  entsprechend  wie  bei  dem  deutschen  Extrakt.
Der  Preis  für  die  Knochenbrüh-Würfelmasse,  die  in  5-  und  10-Kilogramm-Büchsen
  zum  Versand  kommt,  beträgt  4,60  Mark
für  das  Kilogramm  frachtfrei  Bestiiumungsort.
Der  Abruf  muß  mit  Rücksicht  auf  die  Beschränktheit  der  den
Fabriken  zur  Verfügung  stehenden  Lagerräume  tunlichst  beschleunigt ­
  werden.  Zur  Vermeidung  von  Verzögerungen  bitte  ich  veranlassen ­
  zu  wollen,  daß  die  abrufenden  Stellen  dem  Kriegsausschuß ­
  sofort  beim  Abruf  mitteilen,  welche  Ware  sie  wünschen  und
in  welchen  Packungen.  Der  Kriegsausschuß  wird  diese  Wünsche
nach  Maßgabe  der  verfügbaren  Mengen  und  der  Leistungsfähigkeit ­
  der  Fabriken  soweit  wie  irgend  möglich  berücksichtigen.
Bei  der  Unterverteilung  wird  es  sich  angesichts  der  Geringfügigkeit ­
  der  verfügbaren  Mengen  empfehlen,  nur  die  größten  ununter
  den  schwierigsten  Versorgungsverhältnissen  leidenden  Städte
zu  berücksichtigen."
5.  Herstellung  kochfertigem  Suppen.
Als  zweite  Aufgabe  übernahm  die  Reichsverteilungsstelle  Me
Herstellung  kochfertiger  Suppen.  Der  Präsident  des
Kriegsernährungsamts  erteilte  im  November  1916  der  Reichsverteilungsstelle ­
  den  Auftrag,  die  möglichste  Förderung  der  Her-
            
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