Full text : Die englische Gefahr für die weltwirtschaftliche Zukunft des Deutschen Reiches

—  Wirkungen  auf  die  Zukunft  —

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weltwirtschaftliche  Entwicklung  werfen  müssen.  Welchem
deutschen  Kaufmann,.  Zwischenhändler  oder  Industriellen
kann  es  zugemutet  werden/)  von  neuem  seine  Arbeitskraft
auf  Erwerbszweige  zu  lenken,  welche  bei  Ausbruch  neuer
kriegerischer  Entwicklungen  der  hier  geschilderten  Erdrossederen ­
  Gebäuden  oder  sonstigem  Zubehör,  desgleichen  der  Schutzmarken ­
  und  Kundenlisten  der  verschiedenen  Geschäfte,  die  dem
Verwalter  übertragen  sind.  Dieser  Verkauf  wird  durch  Ausbieten ­
  oder  öffentliche  Versteigerung  ausgeführt  werden  und  in.
London  am  31.  Oktober  1916  stattfinden.  Die  Firmen  hatten
einen  sehr  ausgedehnten  Geschäftskreis  als  Schiffsagenten,  Einfuhr- ­
  und  Ausfuhrhändler,  Kommissionäre  usw.  Sie  hatten  in
allen  einigermaßen  wichtigen  Handelsmittelpunkten  Nigerias
Niederlassungen,  in  einigen  Fällen  seit  über  einem  Vierteljahrhundert, ­
  und  im  Fall  C.  L.  Gaiser  seit  über  60  Jahren.  Die
Grundstücke  sind  für  Geschäftszwecke  höchst  günstig  gelegen,  und
in  einigen  Fällen  ist  es  schwer,  für  das  Publikum,  andere  Örtlichkeiten ­
  zu  finden.  Die  vollständige  Beschreibung  und  ein  Bericht ­
  über  die  einzelnen  Besitztümer  werden  auf  Wunsch  geliefert,
und  wenn  Einzelheiten  gewünscht  werden,  wird  jede  weitere
Auskunft  zur  Aufklärung  des  Publikums  gegeben  werden.
T.  F.  Burrowes,  Receiwer  Verwaltungsbüro  Lagos.
Unverfrorener  kann  man  in  Sicherheit  gebrachtes  fremdes  Gut
nicht  anpreisen.  Ob  es  keinen  anständigen  Menschen  mehr  in  England ­
  gibt,  der  sich  noch  ein  Gefühl  des  Abscheus  vor  der  immer
wiederkehrenden  Beleidigung  der  Zivilisation  und  der  einfachsten
Rechtsbegriffe  durch  England  bewahrt  hat?  Von  dieser  neuen
Langfingerei  Englands  werden  auch  namhafte  Hamburger  Firmen
betroffen,  sowie  die  Firmen  C.  L.  Gaiser,  L.  Pagen  st  echer
L  Co.,  die  Deutsche  Kamerun-Gesellschaft  ,H.
Beyer  &  Co.,  die  Deutsch-Westafrikanische  Handelsgesellschaft ­
  und  die  Woermann-Linie,  alles
Firmen,  die  in  Nigeria  zum  Teil  erheblicheGeschäfte
  betrieben  haben,  und  zwar  ein  Drittel  des  gesamten ­
  Lagos-Ausfuhrhandels  wurde  durch  die  Firma  C.  L.  Gaiser
besorgt."
h  Es  ist  durchaus  charakteristisch,  wenn  schon  heute  in  der  deutschen ­
  Öffentlichkeit  die  Frage  aufgeworfen  worden  ist,  ob  man  im
Hinblick  auf  die  für  den  Kriegsfall  gegebene  Unsicherheit  deutschen
Privateigentums  in  England  nicht  nach  Möglichkeit  versuchen  sollte,  in
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