Full text: Die englische Gefahr für die weltwirtschaftliche Zukunft des Deutschen Reiches

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in welche Abhängigkeit bezüglich dieser wichtigen Hilfs 
quellen unserer bedeutendsten Industrien wir geraten 
waren und zwar von Hilfsquellen, welche nicht nur nicht 
in unserm eigenen Machtbereich lagen, sondern welche vom 
Feinde absolut beherrscht wurden (hört, hört). Das ist, wie 
ich glaube, der wichtigste Punkt, welcher für die einzelnen 
Maßnahmen bestimmend sein mutz, durch welche wir unsere 
Beschlüsse verwirklichen wollen. Handelsverträge mit neu 
tralen Ländern müssen Berücksichtigung finden, und jede 
einzelne Ware wird natürlich eine eigene Beachtung bean 
spruchen. 
Der vierte Beschluß dieses Abschnittes wurde in fol 
gende Worte gefaßt: „Um ihren Handel, ihre Industrie, 
Landwirtschaft und Schiffahrt gegen wirtschaftliche An 
griffe, als Ergebnis von Verkauf zu Schleuderpreisen oder 
anderem unlauteren Wettbewerb zu schützen, beschließen 
die Verbündeten, durch Übereinkommen einen Zeitraum zu 
bestimmen, während dessen der Handel der feindlichen 
Mächte besonderer Behandlung unterliegen soll und die 
von ihren Ländern erzeugten Waren entweder ganz ver 
boten werden oder einer besonderen wirkungsvollen Rege 
lung unterliegen müssen. Die Verbündeten werden durch 
Übereinkunft auf diplomatischem Wege die besonderen Be 
dingungen feststellen, welche während des vorerwähnten 
Zeitraums den Schiffen der feindlichen Mächte auferlegt 
werden sollen." Dieser Beschluß wurde einstimmig ange 
nommen im Hinblick auf die Vorteile, welche deutscher 
Handel und deutsche Industrie, wie schon oben erwähnt, 
aus der Beraubung des besetzten Gebiets und der Behand 
lung der Handelsschiffahrt ziehen werden. Es besteht auch 
die Absicht, für den Fall, daß der Frieden kommen sollte, 
ehe die verbündeten Länder als Ganzes oder einzelne von 
ihnen das nach dem Kriege zu ergreifende Wirtschafts
	        
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