Full text: Die englische Gefahr für die weltwirtschaftliche Zukunft des Deutschen Reiches

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Sache nicht erlschöpfen soll: „Sie können z- V. ihre Zuflucht 
nehmen zu staatlich unterstützten Unternehmungen, die von 
den Regierungen selbst geleitet oder beaufsichtigt werden, 
oder zur Gewährung von Eeldbeihilfen zur Ermutigung 
wissenschaftlicher und technischer Untersuchungen und Ent 
wicklung nationaler Industrien und Hilfsquellen; oder zu 
Zöllen oder Verboten zeitweiliger oder dauernder Art, 
oder zu einer Verschmelzung dieser verschiedenen Me 
thoden." 
Die Wahl und Auswahl aus diesen Möglichkeiten 
bleibt den einzelnen Regierungen überlassen. Die Resolu 
tion schließt: „Welche Methode auch angewandt werden 
mag, immer wird es das Ziel der Verbündeten sein, die 
Erzeugung innerhalb ihres Gebiets als eines Ganzen in so 
ausreichendem Umfange zu steigern, dag sie ihre wirtschaft 
liche Stellung und ihre Unabhängigkeit in Beziehung zu 
feindlichen Ländern bewahren und entwickeln können." 
Ich möchte hierbei ein Wort über die Bewilligung fi- 
nanzieller Hilfe zur Aufmunterung wissenschaftlicher und 
technischer Forschung und zur Entwicklung nationaler In 
dustrie- und Hilfsquellen sagen, weil dies uns ganz be 
sonders und zwar in außergewöhnlicher Weise betrifft. 
Seit dem Beginn des Krieges hat die Regierung ihre be 
sondere Aufmerksamkeit auf die Fragen gerichtet, welche 
sich auf diesen Vorschlag beziehen, und es sind Matznahmen 
ins Leben gerufen worden, welche zwar bisher keine über 
große Ausdehnung gewonnen haben, doch aber sehr nütz 
lich sind. Ich möchte Hinzufügen, daß wir nicht die Absicht 
haben, den Friedensschluß oder das Ende der Übergangs 
periode, wie sie die Pariser Konferenz angenommen hat, 
abzuwarten, sondern schon vorher dieser Politik zu voller 
Wirksamkeit verhelfen (Beifall). Wir werden hierbei durch 
ein gutes Omen ermutigt. Ich spreche jetzt von dem Ver
	        
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