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II. Öffentliche Versicherung.
Übertrag:
e) für Krankenhäuser, Heilanstalten u. dgl
d) „ Einrichtungen der öffentlichen Gesundheitspflege
a) „ Erziehung und Volksbildung
f) „ andere Wohlfahrtseinrichtungen ^
g) „ landwirtschaftliche Kreditbedürsnisse (Wegebauten,
Aufforstungen usw.) .
320 Mill. Mk.
97 „ „
152 „
82 „
116 „
110
zusammen: 877 Mill. Mk.
Diese Summen stellen indessen die Beträge der ursprünglichen
Ausleihungen dar; in der Vermögensberechnung für 1910 figurieren sie
natürlich nur mit dem Restbetrag der Forderungen, 753 Mill. Mk. Die
genaue Verteilung dieser Summe auf die vorangegebenen Verwendungs
zwecke ist den Berichten des Reichsversicherungsamts leider nicht zu ent
nehmen; nur die Höhe der für W ohnungssürsorg ezw ecke 1910
noch bestehenden Darlehen wird mitgeteilt. Unter Benutzung dieser Zahl
und in der Annahme, daß die anderen Darlehnsgruppen auch an dem
Restbetrag für Ende 1910 etwa in demselben Verhältnisse beteiligt sein
werden wie an den ursprünglichen Ausleihungssummen, läßt sich
folgende ungefähre Verteilung ausstellen: Von dem Vermögen der
Versicherungsträger waren Ende 1910 noch angelegt:
a)
in
Arbeiterwohuhäusern
rund
267
Mill. Mk.
*>)
„
Hospizen, Ledigenheimen usw. . .
„
16
„ „
c)
„
Krankenhäusern, Heilstätten usw.
„
83
„ „
d)
„
Einrichtungen der öffentlichen Gesund-
heitspflege
„
129
„ „
e)
„
Einrichtungen für Volksbildungs-
und Erziehungszwecke ....
„
66
„ „
f)
„
sonstigen Wohlfahrtseinrichtungen .
„
99
„ „
g)
„
Veranstaltungen zur wirtschaftlichen
Hebung des Platten Landes . .
„
93
„ „
Die Gruppe der „sonstigen Wohlfahrtseinrichtungen" enthält ein
ziemlich buntes Gemisch der verschiedenartigsten Verwendungszwecke, deren
nähere Zerlegung für die Zwecke unserer Untersuchung wünschenswert
gewesen wäre, aber leider nicht durchführbar ist.
1 Zu den sonstigen Wohlsahrtseinrichtungen sind z. B. gezählt: Bau von Gas-
und Elektrizitätswerken, Straßen, Straßenbahnen, Talsperren, Arbeiterkolonien,
Schwesterheimen, Kinderbewahranstalten, Kochschulen, Volkstheatern usw.