Full text: Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

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II. öffentliche Versicherung. 
Berussgenossenschaften, denn sie setzen die größten Summen in Bewegung 
und zeigen die zahlenmäßig durchsichtigsten Verhältnisse. Das ständige 
Anwachsen der Zahl der Personen und Familien, denen die Entschädi 
gungen zugute kamen (Tabelle 1), beruht nicht allein darauf, daß bis 
jetzt immer noch mehr Rentenempfänger hinzutraten als (durch Tod, 
Wiedererlangung der Erwerbsfähigkeit usw.) ausschieden, sondern auf der 
beständigen Zunahme der Zahl der Betriebe und Versicherten (Tabelle 5). 
Dabei hat sich das Verhältnis der Zahl der Betriebe zu der Zahl der 
Versicherten, also im wesentlichen der darin beschäftigten Arbeiter, ini 
Laufe der Zeit nicht wesentlich verändert. Auf einen Betrieb kamen 
durchschnittlich an versicherten Personen 
1889 .... 
12,75 
1894 .... 
12,31 
1899 .... 
14,29 
1904 .... 
12,68 
1909 .... 
12,58 
1910 .... 
12,94 
ein sehr interessantes Ergebnis, das hier aber nicht weiter analysiert 
werden kann. 
Außerdem hat sich das Lohnniveau der Versicherten in diesen beiden 
Jahrzehnten recht beträchtlich erhöht. Auf 1000 Versicherte entfielen durch 
schnittlich an Löhnen und Gehältern: 
1889 . 
. . . . 621400 
Mk. 
1894 . 
.... 654400 
„ 
1899 . 
.... 752200 
„ 
1904 . 
. . . . 828500 
„ 
1909 . 
.... 951 500 
„ 
1910 . 
. . . . 979300 
„ 
Di? Leistungen der gewerblichen Berufsgenosseuschasten stellten 
sich demgegenüber durchschnittlich auf 1000 Versicherte: 
Gesamt 
Entschädi 
ausgabe 
gungen 
1889 . 
. ' . 6 243 Mk. 
2 589 Mk. 
1894 . 
8 994 „ 
5 933 „ 
1899 . 
. . 9 318 „ 
7 932 „ 
1904 . 
. . 14 853 „ 
10 943 „ 
1909 . 
. . 16 366 „ 
12 610 „ 
1910 . 
. . 17 220 „ 
12276 „
	        
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