Full text: Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

zu beachten, daß die Zahlen in den beiden letzten Spalten nicht nur das 
Deckungskapital für die Rentenverpflichtungen angeben, sondern das ge 
samte Vermögen der Tiefbau-Berufsgenossenschaft und der Versicherungs 
anstalten, also auch die Post- und Verwaltungsbetriebsfonds usw. 
Den weitaus wichtigsten Bestandteil der Daueranlagen bilden die 
Reservefonds (Rücklagen) der gewerblichen Berufsgenossenschaften. Nach 
den Verwaltungsberichten der Berufsgenosscnschaftcn und direkten Mit 
teilungen der Vorstände waren Ende 1910 von den 288 Mill. Mk. 
dieser Reservefonds rund 265 Millionen fest angelegt und zwar 
1. in deutscher Reichsanleihe und Reichsschatzanwcisungen 
rund 83 Mill. Mk., 
2. in preußischer konsolidierter Staatsanleihe und 
preußischen Schatzanweisungen rund 95 „ „ 
3. in anderen Staatsanleihen, Pfandbriefen, Provinzial-, 
Stadtanleihen usw. rund 52 „ „ 
4. in Hypotheken und Grundbesitz (Geschäftshäusern, Heil 
anstalten) rund . . 35 . „ „ 
Die Rücklagen der landwirtschaftlichen Berussgenossenschaften und 
der Versicherungsanstalten fallen mit zusammen ungefähr 19 Mill. Mk. 
wenig ins Gewicht. Die Art ihrer Anlegung wird mit der Art der 
Anlegung bei den gewerblichen Berufsgenossenschaften im wesentlichen 
übereinstimmen. 
Vom sonstigen Vermögen der Tiefbau-Berufsgenossenschast (Sp. 5 
der Tab. 6) waren 1910 fest angelegt 
1. in deutscher Reichsanleihe 651000 Mk., 
2. in preußischer konsolidierter Staatsanleihe u. preußischen 
Schatzanweisungen 1 654 000 „ 
3. in anderen Staatsanleihen, Pfandbriefen, Provinzial-, 
Stadtanleihen usw 12 272 000 „ 
4. in Hypotheken und Grundbesitz 8 506 000 „ 
Von dem in Sp- 6 der Tab. 6 nachgewiesenen sonstigen Vermögen 
der Versicherungsanstalten endlich entfielen 1910 auf 
1. deutsche Reichsauleihe ungefähr 2 Mill. Mk., 
2. preußische konsolidierte Anleihe ungefähr . . . . VU „ 
3. andere Papiere ungefähr 8 „ „ 
4. Hypotheken und Grundbesitz IV4 „ „
	        
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